RAZ Seite 2
Nr. 03/2014
138. (25.) Jahrgang
nächste Ausgabe: 11.04.2014
Ausgabetag:
14.03.2014
Radeburger Volkskarneval
Tolle Tage in der Bunten RABUblik
Die RABUblik, mit
dem Prinzenpaar Ilka I und Prinz Jens II an der Spitze, hielt sich unglaublich
lange. Erst nach 111 Tagen kam es zum endultimativen Höhepunkt der närrischen
Volksherrschaft – beim legendären Straßenumzug, der großen sächsischen Demo von
Buntheit und Vielfalt.
Doch zuvor gab es
wieder die zwei seit Jahren ausverkauften Marktplatz-Events. Der „überdachte
Marktplatz“ macht in ganz Deutschland von sich reden und sucht seinesgleichen.
Die Megaparty am Freitag und das Remmidemmi am Sonnabend vor dem Umzug waren
wieder ausverkauft und wurden zum größten sächsischen Partytreff von närrischem
Volk. Die Gelegenheit für so viele, sich einmal im Jahr zu maskieren und damit
gleichzeitig zu demaskieren, zu zeigen wer man ist oder zumindest gerne wäre.
Viele genügen sich da vollkommen selbst und freuen sich nur, unter möglichst
vielen von Ihresgleichen zu sein, bemerkt zu werden und selbst zu überraschen.
Dass da vorn auf
der Bühne zeitweise Programmteile laufen, „stört“ die reichliche Hälfte nicht
im Mindesten und die vorn stört auch das nicht ganz geteilte Interesse wenig.
Das ist halt so. Stimmung ist per se. Niemand braucht hier Animateure um in
Stimmung zu kommen. Wenn Megazelt ist, ist Megastimmung. Trotzdem ist für einen
immer größer werdenden Teil der Narren das Programm eine Droge, die sie zwar
nicht für die Stimmung brauchen, nach der sie aber trotzdem süchtig sind.
Entsprechend dicht ist das Gedränge vorn an der Bühne und die sich da tummelten
kamen wieder voll auf ihre Kosten.
Von der kleinen
Schülergarde, die als illuminierte Roboter ein Augenpulver waren über die große
Schülergarde, die als Schneefrauen einen letzten Gruß an den nicht stattgefundenen
Winter sandten,
über die Funkengarde
die einen bunten Zirkusreigen zeigte, steigerte sich sukzessive der
Sinnenrausch. Natürlich durfte auch das „schwarze Theater“ nicht fehlen –
wieder eine geile Produktion unserer Narrenpolizei, die diesmal als „Unsere
Partybeleuchtung“ angekündigt wurde und wieder bis in den letzten Winkel des
Zeltes eine tolle optische Wirkung entfaltete. Eine „totsichere Nummer“ war
der Huttanz, den schon die erste Generation der Karnevalisten zu Gerhard
Ulbrichts Zeiten drauf hatte. Nackte Männer, die ihre Hüte weiterreichen – das
darauf folgende Kreischkonzert der weiblichen Partyhälfte war so gewiss wie
Eier zu Ostern.
Bunte Hunde, die
Becherovka-Kolonne und ein Märchenpotpourri rundeten die karnevalistische Atmosphäre
ab. Wenn der Sachsenspiegel statt des Umzugs lieber „Sitzungsfasching“
übertragen will, wie in anderen Bundesländern, dann wird er sicher nicht in
Rabu fündig. Das ist hier was anderes, eigenes, was man nur schwer in ein
Fernsehformat pressen kann. Dafür stehen dann Narren auch stundenlang nach
Karten an.
Auch der Umzug
hielt in jeder Hinsicht was er versprach. Er
wurde, wie versprochen, zum wahrscheinlich buntesten Aufmarsch aller
Zeiten. Kunterbunte Kühe, Buntstifte, buntes Federvieh, Clowns, Gummibären,
Buntmetalle, bunte Zwerge, Schmetterlinge, Mexikaner, Blumen, Murmeln,
Brillen...
Megaoberhammergeile
Nummern waren dabei. Für den genialen Einfall, das bunte, traditionelle Höhenfeuerwerk
in Szene zu setzen, holte sich die Umzugsgruppe Lösche erneut die größten
Sympathien der Jury. Das muss aber ganz knapp gewesen sein, denn die da auf den
Plätzen folgten waren gleichwertig.
Begeistert hat die
Massen die gigantische Medusa. Spitzenmäßige Kostüme und das absolut tollste
Konstrukt auf diesem Umzug, dem zum Sieg vielleicht nur gefehlt hat, dass es
nicht ganz das bunte Thema traf.
Aufsteiger der
Saison aber war die Gruppe um Katrin Hausmann aus Freitelsdorf. Im Vorjahr
hatten sie mit ihren sensationellen Augenkostümen noch knapp die Top10
verfehlt und viele hatten sie damals schon viel weiter vorn gesehen. Diesmal
hat es gleich zum Sprung aufs Podium gereicht. Manche sahen die Mexikaner
sogar ganz vorn. Ein Handi-cap vielleicht, dass die lustigen Figuren durch die
breitkrempigen Hüte in ihrer vollen Schönheit von der erhöhten Juryposition
aus nicht richtig zu sehen waren. Die künstlerische Gestaltung der Figuren,
die aufwendigen Kostüme, die Farbenpracht und die Genauigkeit, mit der das
Motto reflektiert wurde, waren einzigartig. Da kann man nur sagen: Sombrero ab!
Da ist eine Gruppe im Kommen, die den alteingesessenen Spitzenteams Konkurrenz
macht, wenn man das mal so sagen darf. Die Gruppen betonen ja selbst immer
wieder, dass Dabeisein alles ist, aber die Ehrung ist schon auch was Schönes!
Die Legomännel der
Reiko-Lehmann-Gruppe aus Berbisdorf waren auch etwas ganz Besonderes. Nicht
einfach uniforme Männel sondern Radeburger Leute in Lego. Handwerker, Gärtner,
Geschäftsführer, Hausfrau... Leider hatten die Kostrümträger vorher nicht
getestet, wie es sich mit „Klotz am Bein“ läuft, denn dann hätten sie die
sprichwörtliche Behinderung, die den Umzug in zwei Teile riss, sicherlich
vermieden.
Die wartenden
Zuschauer wurden aber mit einem grandiosen Bild belohnt, das bunte Rathaus,
eine Nachbildung des Radeburger Originals, war das Sahnehäubchen, das der
bunten Truppe viele Punkte bescherte.
Spitzenklasse!
Trommelnd und bunte
Flagge(n) zeigend zog die Gruppe Conny Ottlinger von Rödern auf den fünften
Platz. Wenn man die Plätze 1 bis 5 getauscht hätte, wäre es immer noch ein gerechtes
Ergebnis gewesen. So dicht war die Spitze diesmal. Und getrost kann man auch
die Gruppe um Ex-Prinzessin Gabi Lißner mit einbeziehen, die auch nicht
nachlässt und Jahr für Jahr ein Top-Umzugsbild kreiert, auch wenn ihr diesmal
beim Würfeln ums Glück selber das Glück für eine noch bessere Platzierung
fehlte.
Mit
Brillenschlangen beeindruckte die Gruppe um Frank Grütze aus Ebersbach ebenso
wie die bunten Schmetterlinge um Sebastian Bertram aus Rödern. Es tut einem
schon fast Leid, nicht auch die konfettibunte Truppe um Sylvia Wachtel (Platz
9) zu erwähnen oder die buntesten Mücken, die man je gesehen hat (Gruppe
Christina Angermann – Platz 11).
Die Gruppe Micha
Mösch, im Vorjahr mit den „Blitzerschweinen“ eine Art Publikumsliebling, gab
diesmal an die RABUblik eine alkaidamäßige Bombendrohung ab. Mit einer
gekaperten (Alk-)AIDA schipperten die Osamas und Suleikas gen Festzelt. Bei
den meisten Zuschauern sorgten sie mit ihrer erneut fernsehreifen „Choreo“ für
Bombenstimmung. Allerdings fand das, dem Vernehmen nach, mindestens ein
Jurymitglied nicht lustig, wodurch das tolle Schiff nicht ins Top-10-Ziel traf.
Buntstifte gab es
gleich vier Mal. Von denen kamen die aus Ebersbach auf Platz 14, die
Tobias-Hübler-Truppe auf Platz 16, die Schönfelder auf Platz 22 und die am
Umzugsende im Zuschauerstrom vielleicht etwas untergegangene Gruppe aus Wachau
auf Platz 28. Mit ihrem „voll funktionsfähigen Spitzer“ waren die Ebersbacher
im internen Buntstiftduell aber tatsächlich die besten.
Schon fast leid kann
einem die Gruppe Uwe Merkwirth aus Ebersbach tun, die sich wunderbar selbst
auf die Schippe nahm mit dem Motto „30 Jahre ohne Scheiß, mit viel Mühe und
keinem Preis.“ sind die langgedienten Teilnehmer noch nie auf eine
Topplatzierung – diesmal 14. – gekommen.
Sie verglichen sich mit den Bobs aus Jamaika, denen das wohl genauso geht und
die trotzdem immer wieder antreten. Die Nummer hat im Umzug für eine
unterhaltsame Auflockerung gesorgt und wenn es einen Trostpreis gäbe, dann
hätten sich diese Jungs einen verdient.
Aber wer eigentlich
nicht? Sicher ist so mancher gram, der mit viel Liebe zum Detail und einem Wahnsinnsaufwand
am Ende bei der Platzierung nicht dort gelandet ist, wo er gehofft hatte. Es
braucht dann sicher immer etwas Zeit, um dankbar zu sein. Dankbar für den
Freundeskreis, den man um sich hat, um das gemeinsame Feiern. Dankbar für den
Jubel der diesmal 35 000 Zuschauer (Polizeiangabe), dankbar für den Verein mit
dem Ole an der Spitze, der das möglich macht – und für alle die, die das in
zweiter, dritter, vierter Reihe möglich machen – von toleranten Marktanwohnern
über unbürokratische Behörden, die Feuerwehren, Polizisten, Mediziner,
Eintrittkassierer bis hin zur Putzkolonne der Grundstückseigentümer. Nur
gemeinsam ist möglich, dass es gemeinsam Spaß macht. So freuen wir uns schon
auf dem 11.11.14.
Radeburger
Carnevals Club
Noch mehr Bilder,
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unseren QR-Code.
Die Lego-Rechtschreibung fordert, dass man in RABU auch
durchBLICKT
Präsident Olaf Häßlich mit Clown Rainer und den
Kindergarten-Tollitäten Nelly I und Alexander I.
Die Gruppe Uwe Lösche huldigt dem bunten
Abschlussfeuerwerk
Die Medusa hat Rabu nicht erstarren lassen, schaffte es
trotzdem auf Platz 2.
Männer auf Händen tragen? Gibts nur im Märchen!
Viva la RABUblica – Mexiko grüßt die bunte RABUblik.
Mit Trommel und Flagge sorgte die Gruppe Ottlinger für
Wirbel
Da freut sich das närrische Personal schon mal auf die
nächste Saison.
AKTION
Oberschule „Heinrich Zille“ Radeburg
STIHL-Motorkettensäge
jetzt nur
Gäste im Haus
...hat man gern,
sie bringen Aufregung, Abwechslung, Unruhe, man tut sein bestes, genießt das
Zusammensein, führt anregende Gespräche, lauscht kritischen Hinweisen, lacht,
diskutiert und denkt nach.
Am Montag und am
Mittwoch nach den Winterferien wuselten fast 90 Schüler mehr durch unser Haus.
Die vierten Klassen der Grundschule Radeburg waren, nein nicht Gast, sondern
Arbeitspartner unserer fünften Klassen. In drei gemischten Projektgruppen
suchten sie Antworten auf die Fragen: „Wer braucht schon Bienen?“, „Kunststoffverpackung-
nein danke!?“, „Lebensmittel für die Tonne?“. Bereits im Vorfeld des
gemeinsamen Projektes wurde eine Menge Material gesammelt und recherchiert. Im
Verlauf der zwei Unterrichtstage erarbeiteten die Kinder weitgehend
selbstständig verschiedene Präsentationsprodukte, wie Lapbooks,
Informationstafeln und Infobroschüren. Gewissenhaft bereiteten sie sich auf den Vortrag vor größerem Publikum, ihren
Eltern und anderen Besuchern unserer Schule vor. Vielen der kleinen „Dozenten“
war die Aufregung am 06.02. förmlich ins Gesicht geschrieben, auch die
betreuenden Lehrer schienen von einer gewissen Unruhe erfasst zu sein. Die
Anspannung fiel bei dem einen mit Beginn des Vortrages ab, andere konnten erst
nach dem Applaus richtig durchatmen. Geschwister, Eltern und Großeltern wollte
keiner enttäuschen. Seit einigen Jahren pflegen die Radeburger Grundschule und
unsere Einrichtung diese aktive Art der Zusammenarbeit. Am Präsentationstag
pflanzten die Kinder der „Bienengruppe“ eine kleine, schon zart bewurzelte
Weide. Wir hoffen, sie gedeiht, wie auch die schulart übergreifende
Zusammenarbeit. Herzlich danke sagen wir den Kolleginnen der Grundschule und
dem Schulleiter, Herrn Damme, für ihr Engagement und ihre Aufgeschlossenheit.
Es hat Spaß gemacht zusammen zu arbeiten, wir haben viel voneinander gelernt.
Gäste im Haus gab
es am sechsten Februar reichlich, es war schließlich „Tag der offenen Tür“.
Nicht mit jedem Besucher rechnet man. Ehemalige Schüler, die als junge Eltern
ihr altes, neues Schulhaus betreten, erinnern sich an Episoden „ihrer Zeit“.
Die 2013 entlassenen sind weg, fühlen sich aber fast noch dazugehörig, das
ist beeindruckend.
Überraschungsgäste
bringen einen fast aus der Fassung. Herr Manfred Haenes, Opa einer Schülerin,
fand im Internet ein Porträt Heinrich Zilles aus dem Jahr 1927, ersteigerte es
und überlässt es als Dauerleihgabe unserer Schule. Danke.
Vorbereitet auf
Publikum waren wir alle, Schüler und Lehrer. In vielen Räumen konnten sich die
Gäste über Unterrichtsinhalte, Exkursionen und besondere Projekte informieren.
Die Skifahrer stellten ihre Erlebnisse in einem Video vor, die Englandreisenden
präsentierten ihre Eindrücke, einige Schüler der 9. Klassen sprachen über ihre
Facharbeiten. Einblick gewinnen konnte man in den Sprachkabinetten in den
Qualitätsanspruch der Unterrichtsfächer. Aber auch die Neigungskurse
informierten über ihre Arbeit. Live erlebbar war eine Probe unserer Nachwuchsband,
bestehend aus Instrumentalisten und Sängern der Klassen 5, auch die „große“
Band hatte ihren Auftritt und wurde gebührend beklatscht. Lesekisten und andere
literarische Produkte gaben einen Einblick in die aktive Auseinandersetzung mit
Literatur. Beeindruckt waren viele Besucher von Kreativität, Emotionalität und
Perfektionismus der Jahresarbeiten der 10. Klassen im Fach Deutsch, von
Gedichtbänden, Krimis und Dokumentationen zu praktischen Arbeiten. Aber auch
mit den selbst gestalteten Musicalausschnitten konnte diese Jahrgangsstufe
punkten. Geheimnisvolle Geräusche aus dem Technikraum zogen Besucher an. Die
CNC- Fräsmaschine lief auf Hochtouren und alle, die Geduld hatten und sich
anstellten, verließen mit einem Namensschild den Raum, einem Mitbringsel vom
Tag der offenen Tür. Reinschauen konnte man auch in unsere neuen
Computerkabinette, Experten beantworteten alle Fragen. Die Naturwissenschaften
hatten Schnupperangebote, junge Physiker präsentierten selbst gefertigte
Modelle und einen auf dem Tisch wandelnden Geist, im Chemiezimmer durfte man
mikroskopieren. Folgte der hungrige Besucher den leckeren Gerüchen in den
Keller, fand er in einem der neu gestalteten Räume das Angebot unserer Schülerfirma.
Viele Besucher staunten, was aus der guten alten Zille geworden ist. Renoviert
und auf technisches „Gegenwartsniveau“ gebracht, präsentiert sich die alte
Dame. Wir sind stolz, dass in den letzten zwei Jahren diese Schönheitskur bei
laufendem Schulbetrieb erfolgen konnte. Das bedurfte zahlreicher Kompromisse,
viel Geduld auf allen Seiten und natürlich auch „etwas“ Kapital. Ohne das
Engagement der Stadt Radeburg und unseres Fördervereins wären viele Projekte
und die Ganztagsangebote nicht realisierbar. Danke, dass ihr unsere Arbeit so
unterstützt.
Alle, die schon
einmal Gäste im Haus hatten, wissen um die viele Arbeit im Vorfeld. Wenn dann
aber abends alle zufrieden nach Hause gegangen sind und sich wohl gefühlt
haben, dann, wenn die Gastgeber aufräumen und die Gespräche und Eindrücke noch
einmal Revue passieren lassen, dann wissen alle, die Arbeit hat sich gelohnt.
Von diesen Erfahrungen zehrt man lange, sie motivieren und geben Kraft für neue
Herausforderungen. Danke, dass Sie da waren.Angelika Wolf, Fachlehrerin Michael Ufert, Schulleiter
199E*
STIHL MS 170-D
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4,70
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(außer Hartmetall)
Wir beraten Sie gern!
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reicht
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Ihren Wünschen
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Fr. Höntsch und Herr Thon als Seniorpartner mit Schülern
im Gespräch
Präsentation des „ Müllprojektes“ der Grund- und
Oberschüler
Computerkurse
Dresdner Seniorenakademie
Ein neues Semester beginnt!
PC-Kurse jetzt für JEDEN möglich!
Die Dresdner Seniorenakademie Wissenschaft und Kunst lädt zur Einschreibung
für das Sommersemester 2014 ein.
Aus dem umfangreichen Veranstaltungsprogramm hier
einige Beispiele:
· Ionenstrahlung in Kunst und Medizin
· Jahrhundertflut - werden die Jahrhunderte kürzer?
· Gibt es einen Lichtschein am Ende des dunklen Tunnels Krebs?
· Der Welterbestatus des Elbtales Dresden – Zu- und Aberkennung
· Moderne Fahrerassistenzsysteme – Individuelle Mobilität bis ins hohe
Alter
· Eine Oper im künstlerischen Entstehungsprozess
· Schokoladenstadt Dresden
· Einführung in die Kreuzchorvesper
· Orgelvorführung der Kern-Orgel in der Frauenkirche
· Führung in der Sternwarte „Manfred von Ardenne“
· Wanderung auf den Spuren Napoleons
Eingeschriebene Hörer können sich ihr Kultur- und Bildungsprogramm aus
mehr als 400 Angeboten anhand der vorliegenden Programmbroschüre
zusammenstellen.
Die Einschreibung für das Sommersemester beginnt am Montag, den 17. März 2014, ab 9:00 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum,
Lingnerplatz1, linker Flügel und ist dann auch während des gesamten Semesters
entweder persönlich montags bis freitags jeweils von 09:00 bis 11:30 Uhr oder
auch per Post, per Fax oder per Internet möglich.
Die Semestergebühr beträgt 40,00E.
Anschriften:
Dresdner
SeniorenakademieWissenschaft und Kunst
Lingnerplatz 1; 01069 Dresden,
Tel.: 0351 4906470; Fax: -/4906471
E-Mail: buero-seniorenakademie@dsa-senioren.de,
homepage: www.tu-dresden.de/senior
Nach dem
erfolgreichen Start des Projektes „Sachsen
50+ - mit Sicherheit ins Netz“ welches in Zusammenarbeit mit der Kamenzer
Bildungsgesellschaft stattfand, startet die Ideenwerk Kroemke GmbH jetzt in
Eigeninitiative ein neues Projekt „Fit am PC“.
Es kann JEDER daran
teilnehmen
Die Schulungen
finden in der Region statt. Es werden individuelle Kurse angeboten, aus denen
Sie auswählen können – wieder im kleinen Kreis (max. 10 Teilnehmer). PC werden
gestellt.
Der nächste Kurs in
dem noch freie Plätze vorhanden sind, findet vom 31. März bis zum 12. Mai
2014,jeweils 14 Uhr in Ebersbach statt und geht 2 Stunden.
Inhalt: Fit am PC –
Für Einsteiger(Grundlagen)
Sie möchten sich
einen PC oder Laptop kaufen aber wissen nicht, worauf man achten sollte oder
welches Gerät für Sie geeignet ist? Sie besitzen bereits einen Computer sind
aber noch nicht vertraut mit dem Umgang und den Funktionen des Geräts?
Wir helfen Ihnen
die ersten Hürden im Umgang mit dem Computer zu nehmen und zeigen Ihnen die
Funktionen des Geräts. Außerdem erhalten Sie einige Tipps worauf Sie beim Kauf
achten sollten und welches Gerät sich am besten für Sie eignet.
Kursgebühr 120€
Anmeldung und
Information:
Ideenwerk Kroemke
GmbH
August-Bebel-Str. 2
01471 Radeburg
Tel. 035208/91641
e-mail:
info@kroemke.com
Heimat und Naturschutzverein Promnitztal e.V.
Einladung zum Handarbeitsnachmittag
Wir laden zu einem
gemütlichen und informativen Handarbeitsnachmittag bei Kaffee und Kuchen
ein.
Wir stellen unsere
alten Spinnräder vor, aber auch neue Modelle sind zu sehen und können probiert
werden.
Oder möchte sich
jemand an der Handspindel, die älteste Form der Garnherstellung,
versuchen?
Außerdem zeigen wir
wie Schafwolle mit Wollkamm, Handkarde oder Trommelkarde zum Spinnen
vorbereitet wird.
Pflanzengefärbte
Wolle oder das Ergebnis einer sogenannten „Solarfärbung“ ist im Beispiel
zu sehen.
Wollereste
hat jede Handarbeitsfrau im Schrank.
In verschiedenen
Stricktechniken demonstrieren wir, wie sie zu einer Decke oder einem
Kissen verarbeitet werden können.
Alle Interessierten
sind am 23. März ab 14.00 Uhr herzlich ins Dorfgemeinschaftshaus Bärnsdorf,
Bärnsdorfer Hauptstrasse 48, eingeladen.
Wir hoffen auf eine
zahlreiche Teilnahme und freuen uns über regen Erfahrungsaustausch.
Rückfragen unter AB
0352082670
Sitzung des Stadtrates
20.03.2014 - 19:30 Uhr
im Ratssaal der Stadt Radeburg
Schuldnerberatung
am Freitag, den 21.03.von
9-12 Uhr;Bürgerbüro Erdgeschoß
Technischer Ausschuß
08.04.14 - 19.00 Uhrim Ratssaal der Stadt Radeburg
Stadt
Radeburg
Sprechstunden im
Bürgerbüro der Stadt Radeburg, Heinrich-Zille-Straße 11
Friedensrichter: jeden 1. Dienstag im
Monat 17.00 – 18.00 Uhr
Rentenberatung: jeden 2. Donnerstag im
Monat 09.00 – 12.00 Uhr
Schwangerenberatung: jeden 3. Donnerstag im
Monat 09.00 – 11.00 Uhr
(möglichst nach
telefonischer Terminabsprache unter 03521/7253452)
Energieberatung: jeden 3. Donnerstag im Monat 13.00 – 15.30 Uhr (nur mit Terminvereinbarung:
035208/96111 oder 0800-809 802 400)
Pflegeberatung: jeden 1. Freitag im Monat 09.00 – 11.00 Uhr
Stadt Radeburg
Beschlüsse des Stadtrates
zur 50. Beratung am
13.02.2014
Planfeststellung für das Bauvorhaben
„S 1 00 Ausbau in und nördlich Radeburg“
In öffentlicher
Sitzung
Beschlüsse Nr. 01
und 02- 50./5.
Bestätigung des
Protokolls der 49. Beratung des Stadtrates
Beschluss Nr. 03 -
50./5.
Beratung und
Beschluss zur Annahme von Spenden nach § 73 Abs. 5 SächsGemO
Beschluss Nr. 04 -
50./5.
Beratung und
Beschluss zum Antrag auf Erwerb des städtischen Flurstückes Nr. 539 der Gemarkung
Bärwalde
Beschluss Nr. 05 –
50./5.
Antrag auf Ausnahme
von der Veränderungssperre des B-Planes Nr. 01 „Radeburg Süd“ nach § 14 Abs. 2
BauGB (Funkmast)
In nicht
öffentlicher Sitzung
Beschluss Nr. 06 –
50./5.
Beratung und
Beschluss zur Verwendung des Stadtwappens
Der vollständige
Wortlaut der gefassten Beschlüsse in öffentlicher Sitzung kann im Sekretariat
der Bürgermeisterin, Rathaus, zu den üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
gez.
RitterBürgermeisterin
Im Rahmen des
Anhörungsverfahrens für das oben genannte Bauvorhaben des Landesamtes für
Straßenbau und Verkehr wird ein Erörterungstermin durchgeführt.
Der
Erörterungstermin findet am
Donnerstag, den 27.
März 2014, ab 09.30 Uhr (Einlass ab 09:00 Uhr),
im Ratssaal der Stadt Radeburg, Heinrich-Zille-Str. 11,
01471 Radeburg,
statt.
Die Teilnahme am
Erörterungstermin ist jedem, dessen Belange durch das Bauvorhaben berührt
werden, freigestellt. Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich.
Dieser hat seine Bevollmächtigung durch eine schriftliche Vollmacht
nachzuweisen und diese zu den Akten der Anhörungsbehörde zu geben.
Es wird darauf
hingewiesen, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten auch ohne ihn verhandelt
werden kann, dass verspätete Einwendungen ausgeschlossen sind und dass das
Anhörungsverfahren mit Schluss der Verhandlung beendet ist.
Die durch die
Teilnahme am Erörterungstermin oder durch Vertreterbestellung entstehenden
Kosten werden nicht erstattet.
Der
Erörterungstermin ist nicht öffentlich.
Dresden, 23.
Januar2014Landesdirektion SachsenHelmut KollerUnterabteilungsleiter
InfrastrukturDie
Stadtverwaltung Radeburg beabsichtigt,für die Grünflächenpflege Arbeitskräfte aus dem Stadtgebiet
Radeburgund den dazugehörigen Ortsteilenals geringfügig Beschäftigte einzustellen.Die
Arbeitskräfte sollten im Besitz einer Fahrerlaubnis sein.Wer Interesse hat,
sollte sich bei Frau Neumann im Rathaus Radeburg, Heinrich-Zille Str.
6,Tel.-Nr. 035208 96117, melden.
Stadt Radeburg
Stadt
Radeburg – Bauamt
Bekanntmachung
Planfeststellung für das Straßenbauvorhaben
„S 96 Ausbau in Volkersdorf“
3. Tektur
Vorankündigungen für Ortsteil Großdittmannsdorf
Heidestraßenbrücke
Anfang Mai 2014
beginnen die Arbeiten zur Errichtung der Behelfsbrücke in der Furt, danach
erfolgen Abriss und Ersatzneubau der Brücke. Die Zufahrt zur Heidestraße/Auenweg
wird über die Behelfsbrücke gewährleistet.
Pappelstraße/Querweg
Im Sommer 2014
werden die Kanalbauarbeiten unter Vollsperrung weitergeführt. Bitte erledigen
Sie deshalb planbare Liefer- und Entsorgungsfahrten bis dahin; eine Zufahrt in
den Baubereich ist später meist nicht möglich!
Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen hat für
das o. a. Bauvorhaben die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens
beantragt. Der hierfür ausgelegte Plan wurde geändert.
Für die geänderte Planung einschließlich der landschaftspflegerischen
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen werden Grundstücke in der Stadt Radeburg,
Gemarkung Volkersdorf und Gemarkung Bärnsdorf beansprucht.
Der geänderte Plan (Zeichnungen und Erläuterungen) liegt in der Zeit
vom 17. März bis zum 17. April 2014 bei der Stadtverwaltung Radeburg,
Heinrich-Zille-Straße 11, Sekretariat Bauamt, 01471 Radeburg während der
Dienststunden aus:
Montag 7.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr
Dienstag 7.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 19.00 Uhr
Mittwoch 7.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag 7.00 – 12.00 Uhr und 13.00 – 15.30 Uhr
Freitag 7.00 – 12.00 Uhr
zur allgemeinen Einsichtnahme aus.
1. Jeder kann bis zwei Wochen nach Ablauf der
Auslegungsfrist, das ist bis zum 2. Mai 2014 bei der Stadtverwaltung Radeburg,
Heinrich-Zille-Straße 11, 01471 Radeburg, oder bei der Anhörungsbehörde
Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden, Stauffenbergallee 2, 01099
Dresden, Einwendungen gegen die Planänderungen schriftlich oder zur Niederschrift
erheben. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner
Beeinträchtigung erkennen lassen.
Nach Ablauf der Einwendungsfrist sind Einwendungen gegen den geänderten
Plan ausgeschlossen (§ 39 Abs. 3 Satz 2 Sächsisches Straßengesetz - SächsStrG
- in Verbindung mit § 73 Abs. 4 Satz 3 Verwaltungsverfahrensgesetz - VwVfG -).
Bei Einwendungen, die von mehr als 50 Personen auf Unterschriftslisten
unterzeichnet oder in Form vervielfältigter, gleichlautender Texte eingereicht
werden (gleichförmige Eingaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift
versehenen Seite ein Unterzeichner mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter
der übrigen Unterzeichner zu bezeichnen. Anderenfalls können diese
Einwendungen unberücksichtigt bleiben.
Es wird darauf hingewiesen, dass keine Eingangsbestätigung erfolgt.
2. Vereinigungen, die aufgrund einer Anerkennung nach anderen Rechtsvorschriften
befugt sind, Rechtsbehelfe nach der Verwaltungsgerichtsordnung gegen den
Planfeststellungsbeschluss einzulegen, können innerhalb der in Nr. 1 genannten
Frist Stellungnahme zu dem Plan abgeben. Nach Ablauf dieser Frist sind
Stellungnahmen ausgeschlossen (§ 39 Abs. 3 Satz 2 SächsStrG in Verbindung mit §
73 Abs. 4 Satz 6 und § 73 Abs. 4 Satz 3 VwVfG).
3. Die Anhörungsbehörde kann auf eine Erörterung der rechtzeitig
erhobenen Stellungnahmen und Einwendungen verzichten (§ 39 Abs. 4 SächsStrG).
Findet ein Erörterungstermin statt, wird er ortsüblich bekannt gemacht
werden.
Ferner werden diejenigen, die rechtzeitig Einwendungen erhoben oder
Stellungnahme abgegeben haben, von dem Termin gesondert benachrichtigt. Bei
gleichförmigen Einwendungen gilt diese Regelung für den Vertreter (§ 17
VwVfG).
Sind mehr als 50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so können sie durch
öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden.
Die Vertretung durch einen Bevollmächtigten ist möglich. Die Bevollmächtigung
ist durch schriftliche Vollmacht nachzuweisen, die zu den Akten der
Anhörungsbehörde zu geben ist. Bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem
Erörterungstermin kann auch ohne ihn verhandelt werden. Das Anhörungsverfahren
ist mit Abschluss des Erörterungstermins beendet.
Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.
4. Durch Einsichtnahme in die Planunterlagen, Erhebung von Einwendungen
und Abgabe von Stellungnahmen, Teilnahme am Erörterungstermin oder
Vertreterbestellung entstehende Kosten werden nicht erstattet.
5. Entschädigungsansprüche, soweit über sie nicht in der
Planfeststellung dem Grunde nach zu entscheiden ist, werden nicht in dem
Erörterungstermin, sondern in einem gesonderten Entschädigungsverfahren
behandelt.
6. Über die Einwendungen und Stellungnahmen wird nach Abschluss des
Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden. Die
Zustellung der Entscheidung (Planfeststellungsbeschluss) an die Einwender und
Vereinigungen kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr
als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
7. Die Ziffern 1, 2, 3 und 5 gelten für die Anhörung der Öffentlichkeit
zu den Umweltaus-wirkungen des Bauvorhabens nach § 9 Abs. 1 des Gesetzes über
die Umweltverträglich-keitsprüfung (UVPG) entsprechend.
8. Vom Beginn der Auslegung des Planes tritt die Anbaubeschränkung nach
§ 24 SächsStrG und die Veränderungssperre nach § 40 SächsStrG in Kraft.
Darüber hinaus steht ab diesem Zeitpunkt dem Träger der Straßenbaulast ein
Vorkaufsrecht an den vom Plan betroffenen Flächen zu (§ 40 Abs. 1 Satz 3
SächsStrG).
Blutspendedienst Sachsen
Der nächste
Blutspendetermin ist Montag, der 07.04.2014 von 15:00 - 19:00 Uhr in der
Oberschule „Heinrich Zille“ in Radeburg,
Schulstraße 2
Untere Wasserbehörde
Zweckverband Abfallwirtschaft
Bekanntmachung
zur Durchführungvon Gewässerschauen im Frühjahr 2014
Schadstoffsammlung
In den nächsten
Monaten können wieder Schadstoffe am Schadstoffmobil abgegeben werden. Die Termine
stehen im Abfallkalender, der auch im Internet unter www.zaoe.de zu finden ist.
Neu sind zusätzliche Sonnabendtermine auf den Wertstoffhöfen des Verbandes.
Jede Annahmestelle
kann genutzt werden, der Wohnort ist nicht ausschlaggebend.
Angenommen werden
unentgeltlich haushaltstypische Problemabfälle bis zu einer Menge von maximal
30 Liter beziehungsweise 25 Kilogramm, zum Beispiel Büchsen mit Lack- und
Lösemittelresten, Spraydosen mit Restinhalten und Haushaltreiniger. Flüssige
Schadstoffe können nur in fest verschlossenen Gefäßen abgegeben werden.
Nicht dazu zählt
der leere Farbeimer von wasserlöslichen Anstrichstoffen; der gehört in den
Gelben Sack (Gelbe Tonne). Hinweise, was angenommen wird und was nicht, sind
auch im Abfallkalender zu finden oder im Abfall-ABC (www.zaoe.de).
Das Eintreffen des
Schadstoffmobiles ist unbedingt abzuwarten. Es ist untersagt, Abfälle an den
Haltestandorten abzustellen.
Im Herbst tourt das
Schadstoffmobil ein zweites Mal durch das Verbandsgebiet.
Service-Telefon:
0351 4040450
Lesen Sie die ausführlichen Informationen hierzu bitte
auf Seite 7.
Statistisches Landesamt
Mikrozensus und EU-Arbeitskräftestichprobe
Jährlich werden im
Freistaat Sachsen - wie im gesamten Bundesgebiet - der Mikrozensus und die
EU-Arbeitskräftestichprobe durchgeführt. Der Mikrozensus („kleine
Volkszählung“) ist eine gesetzlich angeordnete Stichprobenerhebung, bei der ein
Prozent der sächsischen Haushalte (rund 20 000 Haushalte) zu Themen wie
Haushaltsstruktur, Erwerbstätigkeit, Arbeitsuche, Besuch von Schule oder Hochschule,
Quellen des Lebensunterhalts usw. befragt werden. Der Mikrozensus 2014 enthält
zudem noch Fragen zur Wohnsituation.
Die Auswahl der zu
befragenden Haushalte erfolgt nach den Regeln eines objektiven mathematischen
Zufallsverfahrens. Dabei werden nicht Personen, sondern Wohnungen ausgewählt.
Die darin lebenden Haushalte werden dann maximal in vier aufeinander folgenden
Jahren befragt. Die Haushalte können zwischen der zeitsparenden Befragung
durch die Erhebungs-beauftragten und einer schriftlichen Auskunftserteilung
direkt an das Statistische Landesamt wählen.
Erhebungsbeauftragte
legitimieren sich mit einem Sonderausweis des Statistischen Landesamtes. Sie
sind zur Geheimhaltung aller ihnen bekannt werdenden Informationen
verpflichtet. Alle erfragten Daten werden ausschließlich für statistische
Zwecke verwendet.
Für das
Erhebungsjahr 2012 ergab die Auswertung des Mikrozensus z. B., dass in 43
Prozent der sächsischen Haushalte nur eine Person lebte, für 30 Prozent
der Sachsen Rente oder Pension die wichtigste Einkommensquelle bildeten und 77
Prozent der sächsischen Mütter mit Kindern unter 18 Jahren erwerbstätig waren.
Aschermittwochgespräch
Tradition
ist: das haben wir
schon immer so gemacht
Die Hohheiten v.l.n.r.: Präsident Olaf Häßlich, Veronika
Tillich, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Prinzessin Ilka I., Prinz Jens
II., und Bürgermeisterin Michaela Ritter
Frau Weißmantel:
Möchten Sie einen Kaffee?
RAZ:
Ja gerne.
Frau Weißmantel: Da
mach ich schnell einen...
RAZ:
Also bei Dieter Jesse war der Kaffee zum Aschermittwochgespräch immer schon
fertig, er hatte da immer eine große Kanne...
Frau Weißmantel: Ja,
aber Frau Ritter trinkt lieber Tee.
RAZ:
Ja, das weiß ich doch. Ist halt so Tradition (an Frau Ritter gewandt): Wie
waren gleich die drei Sprüche der alten Hasen?
Michaela Ritter:
Das haben wir schon immer so gemacht, das haben wir noch nie so gemacht und
dürfen wir das überhaupt?
RAZ:
In Sinne von „schon immer so gemacht“ ging die 1. fünfte Jahreszeit unserer
neuen Bürgermeisterin ja schon feuchtfröhlich los...
Michaela Ritter (lacht):
Ja, der Fassanstich am 11.11. Mir war klar, dass ich dafür vors Narrengericht
kommen würde, aber ich hatte mich gut vorbereitet und konnte jegliche
Schuldzuweisung erfolgreich abwehren. Die Freiberger haben mir hinterher
verraten, dass es wohl gar kein Anstechfass war. Ich habe die närrische Justiz
aufgefordert, ihre Hausaufgaben zu machen und die wahren Schuldigen für die
Sabotage zu suchen.
Aber ich
verpflichte mich auch, die verbleibende Zeit bis zum 11.11. das Fassanstechen
zu üben. Gelegenheiten werden sich sicher ergeben.
Durch Tillich-Besuch geadelt
RAZ:
In die Kategorie „das haben wir noch nie so gemacht“
gehörte der Empfang von Promis aus Politik und Wirtschaft im Rathaus. Mit dem
Besuch von Stanislaw Tillich sind der Radeburger Karneval und auch Sie
persönlich geadelt worden. Gibt es keinen Zorn mehr bei der CDU, dass man deren
Favoriten im Wahlkampf besiegt hatte?
Michaela Ritter: Mit
Stanislaw Tillich bin ich seit über 10 Jahren gut bekannt. Als
Regionalmanagerin im Dresdner Heidebogen, zu dem auch der Großteil seines
Wahlkreises gehört, traf ich ihn gelegentlich in seinem Wahlkreisbüro und wir
diskutierten, wie die Richtlinien zur Förderung im Ländlichen Raum an der Basis
funktionieren. Das hat ihn wirklich immer sehr interessiert und ich habe auch
gespürt, dass er ein guter Zuhörer war, und angesprochene Sachverhalte mit dem
zuständigen Ministerium und den Fachbehörden auch kommuniziert hat.
RAZ:
Bei diesen Beziehungen wäre eine Kandidatur unter CDU-Flagge doch der
leichtere Weg gewesen...
Michaela Ritter: Den
leichteren Weg wollte ich aber nicht. Es ist ja ein Wagnis. Wenn man so auf den
Schild gehoben wird, weiß man nicht, ob die Bürger auch persönlich hinter
einem stehen, die einen wählen. Mir war es wichtig, Bürgermeisterin aller
Bürger zu sein oder jedenfalls der Mehrheit. Ich möchte auch in der Arbeit
nicht abhängig sein von parteipolitischen Zwängen. Der Stadtrat ist ja übrigens
an diese Arbeitsweise gewöhnt, denn auch Herr Jesse war parteilos. Die Arbeit
klappt mit allen Stadträten gut. Genauso mit der Verwaltung. Ich bin wirklich
froh, solche Partner zu haben. Da lässt es sich konstruktiv arbeiten. Was die Verwaltung
angeht, habe ich auch ein bisschen Sorgen, denn die Riege der Mitarbeiter, die
in den kommenden Jahren in den Ruhestand geht, ist groß. Wir wollen junge Leute
in die Verwaltung holen und diese möglichst selber ausbilden. Auf die
Ausschreibung einer Azubistelle haben wir nicht eine passende Bewerbung
bekommen. Wenn ich an der Stelle noch mal aufrufen darf...
RAZ:
Dürfen Sie.
Michaela Ritter:
Ja dann tue ich das hiermit für das Ausbildungsjahr 2015/2016. Ich denke, dass
wir Ausbildung für zukunftssichere Jobs anbieten können, mit der Aussicht, auch
später übernommen zu werden, einen weitgehend sicheren Arbeitsplatz und gute
Weiterbildungsmöglichkeiten zu haben.
RAZ:
Aber noch mal zurück zum Besuch des Ministerpräsidenten und Sachsens First
Lady. Es gab Bedauern darüber, dass das im Vorfeld nicht bekannt war. Ein
Stadtrat fand es auch nicht gut, dass man den Umzugsgruppen nicht mitgeteilt
hat, wer da aus dem Rathausfenster guckt.
Michaela Ritter:
Also erstens sind der Ministerpräsident und Frau Tillich beim Umzug auch nur
Zuschauer. Gehuldigt wird den Tollitäten der 5. Jahreszeit. Ich glaube es wäre
ziemlich albern und Tillich sogar unangenehm, mit den närrischen Hoheiten in
einen Topf geschmissen zu werden. Da weiß man dann nicht mehr wo die Grenzen
sind zwischen Veralbern und Ehrerbietung.
Zum zweiten wollte
ich auch nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Es war bis kurz vor dem
Umzug nicht klar, ob der MP nach Radeburg kommt.
RAZ: Ich
habe gehört, er wollte morgens in Panschwitz-Kuckau noch in die Kirche gehen
und wusste nicht wie lang die Predigt sein würde...
Michaela
Ritter: Na vielleicht. Ich
habe den Empfang ja auch zum ersten Mal gemacht und wirklich viele
Zusagen gab es nicht. Es hätte sein können, es kommt gar niemand.
RAZ: Ich
weiß, dass Landrat Arndt Steinbach sich sehr gefreut hat über die Einladung und
es positiv in der Kategorie „das haben wir doch noch nie gemacht“ einsortierte.
Entschuldigte sich aber mit „Westbesuch“...
Michaela Ritter:
Ja, den hätte er auch mitbringen können. Dr. Thomas de Maizière, Dr. Matthias
Rößler und Sebastian Fischer haben auch bedauert absagen zu müssen, dafür bekam
ich dann aber Zusagen von Wirtschaftspartnern, die sich neben dem tollen
Ausblick auf den Umzug auch für die Möglichkeit des zwanglosen
Erfahrungsaustausches bedankten
RAZ:
Ein Unternehmer aus Bärwalde beschwerte sich... Das heißt, Beschwerde ist
zu heftig, er merkte an, dass er keine Einladung bekam, obwohl er den
Radeburger Betrieb mit den meisten Beschäftigten leitet...
Michaela Ritter: Falls
ich jemanden vergessen haben sollte einzuladen, soll er es mir bitte
nachsehen. Wie gesagt: das haben wir noch nie gemacht und nächstes Jahr werden
wir das dann besser machen. Unsere Auswertung ergab, dass ich am Sonntag knapp 60
Besucher im Rathaus begrüßen konnte, schließlich gaben sich auch die
Tollitäten der 57. Saison, die Funkengarde und die Umzugsjury die Ehre.
RAZ: Also
wird es die Veranstaltung nächstes Jahr wieder geben?
Michaela Ritter:
Ja klar. Im nächsten Jahr heißt es dann schon: das haben wir doch immer so
gemacht.
Probleme lösen,nicht abwälzen
RAZ:
Noch mal zurück zur 5. Jahreszeit. Das Motto war ja
irgendwie eine direkte Antwort auf einen Vorfall im vergangenen Jahr, bei dem
ein – wie es amtsdeutsch heißt – Übergriff mit fremdenfeindlichem Hintergrund
vom Staatsschutz untersucht wurde. Das Motto war schon längere Zeit in der
Vorauswahl, jetzt war die Gelegenheit passend.
Michaela Ritter: Das
war sicher eine gute Reaktion. Der Radeburger Karneval ist eher unpolitisch und
hat das dann auch nicht zu vordergründig gemacht. Die Narren haben gezeigt,
dass Fasching bunt ist und durch das Motto auch unterstrichen.
RAZ untersuchte
damals den Vorfall, befragte Zeugen, auch die mutmaßlich Geschädigte, deckte
Hintergründe und Motive auf. Die Folge war eine Strafanzeige dann auch gegen
den Radeburger Anzeiger. Mit der Formulierung „Radeburger Anzeiger ist Nazi“
machte sich die Klägerin im Internet Luft. Die Behörde hat die Untersuchungen
noch immer nicht abgeschlossen. Für Fremdenfeindlichkeit findet sie in Radeburg
durchaus Zeichen, wenn auch eher unterschwellig.
Die Stadt wird
regelrecht zugeklebt mit Aufklebern, unter anderem von NPD und deren
Jugendorganisation. Nur wenige wählen NPD, aber diese Kleberei an
Verkehrsschildern, Fallrohren und anderen Flächen wird scheinbar von der
breiten Öffentlichkeit geduldet.
Michaela Ritter:
Diese Klebereien sind Sachbeschädigung. Wenn der Täter erwischt wird, darf er
sich auf einige Rechnungen freuen. So lange der Täter aber nicht gefasst ist,
sind die Grundstücks- und Hauseigentümer verantwortlich. Wo die Stadt
Eigentümer ist, habe ich angeordnet, dass das entfernt wird. Bei Privathäusern
müssen dann aber schon mal die Eigentümer selber Hand anlegen, es sei denn, sie
teilen die auf den Aufklebern zum Ausdruck gebrachten Meinungen.
Meinungsfreiheit ist das eine. Sachbeschädigung etwas anderes.
RAZ:
Insgesamt präsentiert sich Radeburg aber eher tolerant. Die hier lebenden
Ausländer sind dem Anschein nach gut integriert und akzeptiert. Die
Unterbringung von Flüchtlingen wurde rechtzeitig kommuniziert. Da scheint es
keine Probleme zu geben.
Michaela
Ritter: Bis jetzt sind ja noch keine da. Die Mitarbeiter der
Wohnungsgesellschaft haben mit den potentiellen künftigen Nachbarn gesprochen.
Man ist nicht begeistert, aber zumindest verständnisvoll. Was die Asylbewerber
angeht, könnte die Kommunikation von Seiten des Landratsamtes aber besser sein.
Ich weiß bis heute nicht, ob die avisierten Syrer oder Bürger aus Afghanistan
schon unterwegs sind oder ob gar keine kommen.
Die Politik ist
gefordert, die Probleme zu lösen und nicht auf das schwächste Glied in der
Kette, die Kommunen abzuwälzen und sich auf deren Mitwirkungspflicht zu berufen.
Wir brauchen Rechtssicherheit. Die wenigsten Asylbewerber werden anerkannt, die
meisten abgelehnt, aber geduldet. Diese dürfen nicht arbeiten und werden gerade
dadurch zur Belastung, zu einer ausgegrenzten Gruppe. Integration muss anders
aussehen.
RAZ: Und
wenn man dann bedenkt, dass viele Flüchtlinge nur deshalb zu solchen wurden,
weil Deutschland vorher Kriegsparteien mit Waffen beliefert hat, dann gäbe es
wahrscheinlich noch ganz andere Ansätze, solche Entwicklungen von vorne herein
zu vermeiden.
RCC und Rathaus –ein perfektes Team
Sie
konnten ja den Umzug am besten überblicken. Wie fanden Sie das Motto und wie
haben es die Karnevalisten umgesetzt?
Michaela Ritter: Ja
bunt. Ich kann mir kein detailliertes Urteil erlauben, weil ich nicht immer am
Fenster war. Ich möchte auch wirklich keine Gruppe hervorheben und das der Jury
überlassen. Alles in allem war es aber wieder eine gelungene Sache, bei bestem
Wetter, mit viel Spaß auf Seiten der Teilnehmer und Zuschauer und vor allem
ohne größere Zwischenfälle.
RAZ:
Den Rathausschlüssel gab es zwar erst in der Nacht zum Aschermittwoch
zurück, aber ein gelungener Gag beim Rathausempfang war, als Sie den
Elferratspräsidenten Olaf Häßlich mit den Worten „begrüßten“: „Wo hast du denn
meinen Schlüssel?“
Die Lacher in der
Runde kamen mit einiger Verzögerung. Dies stand anscheinend in direktem
Verhältnis zum närrischen Grundwissen des jeweiligen Lachers.
Für mich klang das
wie bei einem alten Ehepaar, wo der eine den Schlüssel vom andern verspittelt.
Da hat man nicht den Eindruck, dass sich da zwei erst aufeinander einspielen
müssen. Das Verhältnis zwischen Rathaus und RCC scheint kaum perfekter sein zu
können.
Pflichtaufgabenhaben Vorrang
RAZ:
Aber wie sieht es mit den anderen Vereinen aus? Die Radeburger Fußballer
waren ziemlich sauer auf Amtsvorgänger Dieter Jesse und brachten das auch im
Wahlkampf zum Ausdruck. Der Altbürgermeister hielt dann seinerseits beim
Aschermittwochgespräch der letzten Saison nicht hinterm Berg mit seiner Kritik
an den Akteuren der Abteilung Fußball...
Michaela Ritter: Wir
setzen das Sportstättenkonzept der Stadt, das gemeinsam mit den Radeburger
Sportvereinen noch unter Dieter Jesse erarbeitet wurde, um. Anstelle des
Sportcasinos soll voraussichtlich in zwei Bauabschnitten ein „Funktionsgebäude
mit Kegelbahn“ errichtet werden. Diese Vorstellungen wurden ja bereits 2010
entwickelt, wobei in jedem Fall auch eine Integration anderer Sport- und
Freizeitvereine im Gebäude berücksichtigt werden muss.
RAZ:
Wird doch abgerissen? Dieter Jesse hatte auf Gutachten verwiesen, die
besagten, dass bei den Umkleideräumen der bauliche Zustand zufriedenstellend
sei und das Problem nur in schlechtem Lüften begründet liege...
Michaela Ritter: Das
hängt von den endgültigen Planungen ab. In einem ersten Schritt muss der
Baugrund untersucht werden. Davon hängt ab, wo das neue Gebäude errichtet
werden kann und alte weichen müssen.
Die Kosten des
Gesamtvorhabens liegen auf Grundlage der Planung aus 2010 bei ca. 1,2 Millionen
Euro, wir erhalten allerdings höchstens einen Zuschuss von 30%. Das ist ein
harter Brocken für den Haushalt. Ich hoffe, dass wir die Gesamtplanung
inklusive einer verbindlichen Kostenschätzung dieses Jahr noch hinbekommen und
uns dann im Stadtrat unterhalten können, ob wir die Finanzierung stemmen
können.
Sie dürfen nicht
vergessen, dass das eine freiwillige Aufgabe für die Kommune ist. Zuerst müssen
wir die Pflichtaufgaben erfüllen. Pflicht ist, den Sportplatz an der
Grundschule zu bauen. Seit einigen Jahren ist dort kein lehrplangerechter
Sportunterricht mehr möglich.
Die
Kindereinrichtungen sind immer ein Thema. Bei der Sophie Scholl steht eine
Grundsatzentscheidung zu Sanierung oder Neubau an.
RAZ:
Obwohl es nach der Wende schon mal aufwendig saniert wurde?
Michaela Ritter: Das
ist das Problem. Die Abschreibungen für das Gebäude sind noch sehr hoch,
andererseits sind umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig. Wir lassen
aktuell, auch aufgrund der Empfehlung des Landratsamtes als Fördermittelstelle,
mit dessen Mitarbeitern wir vor Ort waren, eine Gegenüberstellung von Generalsanierung
und Ersatzneubau erarbeiten. Das Ergebnis ist noch nicht abzuschätzen Da kommt
auf alle Fälle in den nächsten Jahren einiges auf uns zu, was die Finanzierung
und auch die Unterbringung der Kinder in dieser Zeit angeht.
RAZ: Und
die werden nicht weniger...
Michaela Ritter:
Der Babyempfang, zu dem ich jetzt halbjährlich einlade, zeigt den Trend. Beim
letzten waren 30 Neugeborene eingeladen, jetzt im März sind es 36. Mit 60 bis
70 Kindern pro Jahr ist die Entwicklung in den letzten Jahren stabil. Die
Grundschule wird dieses Jahr vierzügig. Damit stoßen wir bereits wieder an
Kapazitätsgrenzen. Wir können und wollen das allerdings nicht durch noch mehr
Neubauten kompensieren, sondern durch eine bessere Auslastung der vorhandenen
Räume. Dafür streben wir eine Mehrfachnutzung für Unterricht, Ganztagsangebot,
Musikschule und Hort an. Das klingt einfacher als es ist, denn wir haben es mit
unterschiedlichen Trägern zu tun. Vom Inventar über die Energiekosten,
Versicherungsfragen bis hin zu den personellen Strukturen muss alles sauber
eingeordnet werden. Da gibt es noch einen hohen Abstimmungsbedarf und wir
werden sicher auch noch einige Überzeugungskraft brauchen. Aber kein Bürger
wird verstehen, wenn wir hier Steuergelder vergeuden, wo Sparen möglich ist.
RAZ: Wie
sieht es bei den Senioren aus? Amtsvorgänger Dieter Jesse hat große Stücke auf
das Betreute Wohnen gehalten, zum Beispiel das Polyzentrum dafür ins Spiel
gebracht und fand auch das Rittergut dafür interessant, was aber aufgrund der
hohen Forderungen der Eigentümerin, der Bundesvermögensverwaltung, nicht in
Frage kam...
Michaela Ritter:
Ich weiß aus meiner früheren Tätigkeit, bei der ich unter anderem mit dem Geriatrischen
Netzwerk (GerN) zu tun hatte, dass in der Seniorenbetreuung ein neues Denken
stattfindet. Ziel ist es heute, älteren Menschen so lange wie möglich das
Wohnen in der eigenen Wohnung zu ermöglichen und einen Umzug zu ersparen. Das
betreute Wohnen ist selbst da nicht optimal, wo es derzeit angeboten wird. Der
Moritz ist nicht dafür gebaut worden, man stößt an allen Ecken und Enden auf
Probleme. Die oberen Räume haben schräge Wände. Da ist es ganz schwierig, die
überhaupt seniorengerecht einzurichten. Wir investieren ständig in den
altersgerechten Umbau von Mietwohnungen in den Neubauten unserer
Wohnungsgesellschaft. Dort können wir sicherstellen, dass die alten Menschen in
ihrer gewohnten Umgebung bleiben und wenn nötig, Hilfe in Anspruch nehmen
können. Wir setzen auf die gute Nachbarschaft, wo einer dem anderen hilft.
Einem älteren Menschen mal die Taschen hochzutragen machen hilfsbereite
Nachbarn gern. Wo nur Alte unter sich sind, wie beim betreuten Wohnen, muss ich
jemanden anstellen, der solche „Dienstleistungen“ übernimmt. Lebt jemand in
einer Umgebung wie dem Neubau, hat sich oft die gute Nachbarschaft schon über
Jahre von selbst entwickelt und da ist es klar, dass die Senioren lieber in
dieser Umgebung bleiben wollen.
RAZ: Dann
habe ich es schon immer so gemacht, dass ich nach Ruinen wie dem Gaswerk
fragte...
Michaela Ritter: Das
Gaswerk steht auf zwei Flurstücken. Das eine gehört uns, das andere der Enso.
Wir haben uns geeinigt, dass die Enso die auf ihrem Flurstück befindlichen
Teergruben saniert und dann wollen wir die beiden Stücke gemeinsam, also als
ein Grundstück verkaufen. Altlastenfrei.
Aber wir haben noch
so eine Altlast, über die meines Wissens überhaupt noch nie berichtet wurde. An
der Würschnitzer Straße, direkt hinter der Kegelbahn ist ein altes LPG-Gelände
mit ehemaliger Tankstelle. Zuletzt diente sie als Ablagerungsfläche für alles
Mögliche. Alte Masten, Pflastersteine, Rohre... Da wachsen teils schon Bäume
durch, alles ist überwuchert. Da gehen wir jetzt mit dem Bauhof rein und
schaffen Ordnung, um danach begutachten lassen zu können, in welcher Form die
Fläche überhaupt später genutzt werden kann.
RAZ:
A propos Pflastersteine. Tut sich was auf Radeburgs schlechtesten Straßen?
Investitionen in Straßen und
Kommunikationswege
Michaela
Ritter: An der S96 in Volkersdorf...
RAZ: …an
der im Wahlkampf ja auch Stanislaw Tillich mit Bürgern gesprochen, aber nichts
versprochen hat...
Michaela Ritter:
liegen wir, wie es so bürokratisch heißt, im Zeitplan. Aufgrund der Fülle der
Eingaben von Anwohnern gab es hier eine 3. Überarbeitung des Planfeststellungsverfahrens.
Diese wird ab Mitte März öffentlich im Bauamt ausgelegt und im 3. Quartal soll
es dann einen Erörterungstermin zu den dann möglicherweise erneut vorgebrachten
Einwänden geben. Es ist weitestgehend auf die Anliegen der Bürger eingegangen
worden.
Ein Stück weiter
sind wir mit der S100 in Richtung Königsbrück. Da sind wir bereits am 27. März
beim Erörterungstermin, dort rechnet man mit einem Baubeginn bereits im
nächsten Jahr. Schauen wir mal.
RAZ:
Da geht es um die Königsbrücker Straße, genau gesagt um den Abschnitt von
der Röderbrücke bis zum Abzweig nach Zschorna, an der Waldrose.
Michaela Ritter: Genau.
RAZ:
Und die letzte Frage, die wir schon immer so gemacht haben war die: was
hätten sie gerne gehabt, dass ich gefragt hätte, bisher aber nicht gefragt
habe?
Michaela Ritter:
Das Internet für alle. Ich bin nicht zufrieden mit der Breitbandverfügbarkeit,
vor allem in unseren Dörfern. Nach einer Breitbandstudie vor ca. vier Jahren
war der Technische Ausschuss des Kreistages zu dem Schluss gekommen, dass der
Breitbandausbau im Landkreis nicht gefördert werden müsse, weil das der Markt
regelt. Wir haben jetzt, von Ausnahmen abgesehen, flächendeckend LTE. Da dieser
hohe Standard aber doppelt so teuer oder teurer ist als normales DSL, sind vor
allem die Einsteiger, und da haben wir viele auf dem Lande, zögerlich. Zumal
sie eine Vertragsbindung über 24 Monate eingehen.
Wäre der Ausbau
über die Förderrichtlinie erfolgt, hätte der Preis auf DSL-Niveau sein müssen.
Vor allem beklagen sich aber die Unternehmen in den schlecht erschlossenen
Ortsteilen über die ungünstigen Bedingungen.
RAZ: Da
schließt sich automatisch die Frage nach dem virtuellen Rathaus an. Wann sind
die neuen Internetseiten online?
Michaela Ritter: Die
Seiten sind im Wesentlichen fertig. Mitte März wird unser Personal geschult, um
selber Inhalte pflegen und betreuen zu können. Mir wurde zugesagt, dass die
Freischaltung noch in diesem Monat erfolgt.
RAZ: Ich bedanke
mich für das Gespräch
Für den Radeburger
Anzeiger fragte und sprach Klaus Kroemke. Auch das wurde schon immer so
gemacht.
Großdittmannsdorf
Kindersachenflohmarkt in Großdittmannsdorf
Am
05.04.2014 von 9.00-13.00 Uhr findet wieder unser Frühlingsflohmarkt im
Jugendclub in Großdittmannsdorf statt.
Es kann in
gemuetlicher Atmosphäre Allerlei fuer Klein aber auch Groß verkauft oder
erworben werden. Wir freuen uns auf Euch!
Standanmeldungen
sind unter 0151/68125587 möglich
Friedhof Radeburg
Die Friedhofsverwaltung informiert:
Arbeitsaufträge für Grabbepflanzungen u.a. nimmt Herr
Guller am Freitag, dem 28. März 2014 und Sonnabend, dem 29. März 2014jeweils
15.00 Uhr - 17.00 Uhr sowie montags 17. März, 24. März, 31. März und 07. April
2014 jeweils 15.00 Uhr – 16.00 Uhr im Büro auf dem Neuen Friedhof entgegen.
Ev.-Luth. Kirche
Radeburg
Herzlich
laden wir ein zum
Frühlingsliedersingen am Freitag, dem 04. April 2014 – 19.30
Uhrin der Radeburger KircheEs singen die Chöre des Kultur- und Heimatvereinsund
der Kirchgemeinde RadeburgEintritt frei! Um eine Kollekte wird gebeten. Herzlich laden wir ein zurOrgelmusik am Karfreitag Eine musikalische Andacht zum Gedenken
des Todes Jesu Christi am 18.
April 2014 – 17.00 Uhr in der Radeburger Kirche Kantor Markus Mütze spielt Werkevon
J.S. Bach, D. Buxtehude u.a.Der Eintritt ist frei.
Sprechzeit Pfr. Seifert: dienstags 17 – 18 Uhr oder nach
Vereinbarung! Telefon: 035208/349617
Im Namen der
Kirchvorsteher und Mitarbeiter grüße ich Sie herzlich Ihr Pfarrer Frank Seifert
Fortsetzung
auf Seite 6
Ärztliche Notdienste
KOMMT GRATULIERENRettungsstelle Meißen:Die Vermittlung des diensthabenden
Bereitschaftsarztes erfolgt in dieser Zeit über die03521-73 85 21 Bereitschaftszeiten:Mo,
Di, Do: 19.00 – 7.00 UhrMi: 14.00
– 7.00 UhrFr: 14.00
– 8.00 UhrSa: 08.00
– 8.00 UhrSo u. Feiertag:8.00 – 8.00 Uhr bzw. 7.00 Uhr
Herzliche Glückwünsche übermittelt die Stadtverwaltung
Radeburgzum 75. Geburtstagam 25.03. Annelies Lorenz Radeburgam 27.03. Edgar Trepte
Radeburgam 30.03. Inge Bettzüge Bärwaldeam 01.04. Inge Georgi Bärnsdorfam
06.04. Klaus Worlitzsch Radeburgam 09.04. Peter Hübner Berbisdorfam 11.04.
Marianne Behrisch Bärnsdorfzum 80. Geburtstagam 15.03. Wolfgang
Opitz Radeburgam 04.04. Monika Trepte Bärwaldezum 85. Geburtstagam
23.03. Jutta Behrisch Großdittmannsdorfam 28.03. Irmgard Kirschner Radeburgam
28.03. Edith Lerbs Radeburgam 28.03. Helene Tiesler Radeburgzum 102.
Geburtstagam 06.04. Kurt Wählte Radeburg
Horst Zeibe
gest. 22.02.2014
Es ist schwer, einen geliebten
Menschen zuverlieren. Jedoch zu wissen, wie viele ihn schätzten und gern
hatten, gibt uns Trost. Wir sagen allen, für die zahlreichen liebevollen
Beweise der Anteilnahme unseren herzlichen Dank.
Monika und Kristin Zeibe
im März 2014
ApothekenbereitschaftsplanBereitschaftszeiten der Apotheken in Großenhain und
Radeburg:- tägl. von 8 Uhr bis zum nächsten Tag 8 Uhr- zusätzl. Spätdienste
Mo-Fr von 18 Uhr - 20 Uhr- zusätzl. Dienste an Sonn- u. Feiertagen von 10 - 12
Uhr, 17-19 Uhr Zusatzdienst Großenhainer Apotheken 15.03. Stadt
-Apotheke Großenhain Stadt - Apotheke 17 -19 16.03. Rathaus -Apotheke Weinböhla Stadt - Apotheke 10 -12 & 17 -19 17.3. Moritz
-Apotheke Meißen Stadt - Apotheke 18 -20 18.3. Rathaus -Apotheke Weinböhla Mohren - Apotheke 18 -20 19.3. Regenbogen
-Apotheke Meißen Apo.am
Kupferberg 18 -20 20.3. Löwen-Apotheke
Radeburg Marien - Apotheke 18 -20 21.3. Triebischtal -Apotheke Meißen Löwen
- Apotheke 18 -20 22.3. Moritz
-Apotheke Meißen Apo. am Kupferberg
17 -19 23.3. Marien -Apotheke Großenhain Marien - Apotheke 10 -12 & 17 -19 24.3. Stadt -Apotheke Großenhain Stadt - Apotheke 18 -20 25.3. Elbtal
-Apotheke Meißen (im Elbe-Center) Stadt - Apotheke 18 -20 26.3. Apotheke am Kirchplatz Löwen
- Apotheke 18 -20 27.3. Alte
Apotheke Weinböhla Apo.am Kupferberg 18 -20 28.3. Markt
-Apotheke Meißen Mohren - Apotheke
18 -20 29.3. Regenbogen -Apotheke Meißen Apo.am Kupferberg 17 -19 30.3. Hahnemann
-Apotheke Meißen Apo. am
Kupferberg 10 -12 & 17
-19 31.3. Engel-Apotheke Radeburg Stadt - Apotheke 18 -20 1.04. Markt
-Apotheke Meißen Apo. am
Kupferberg 18 -20 2.04. Apotheke im Kaufland Meißen
-Triebischtal Marien
- Apotheke 18 -20 03.04. Stadt -Apotheke Großenhain Stadt - Apotheke 18 -20 04.04. Moritz
-Apotheke Meißen Mohren - Apotheke 18 -20 05.04. Triebischtal
-Apotheke Meißen Apo. am Kupferberg 17 -19 06.04. Löwen
-Apotheke Großenhain Löwen
- Apotheke 10 -12 & 17 -19 07.04. Rathaus
-Apotheke Weinböhla Stadt - Apotheke 18 -20 08.04. Sonnen
-Apotheke Meißen Marien - Apotheke 18 -20 09.04. Löwen-Apotheke Radeburg Mohren - Apotheke 18 -20 10.04. Markt
-Apotheke Meißen Apo. am
Kupferberg 18 -20 11.04. Mohren
-Apotheke Großenhain Mohren - Apotheke 18 -20 12.04. Hahnemann
-Apotheke Meißen Stadt -
Apotheke 17 -19 13.04. Apo.
am Kirchplatz Weinböhla Stadt - Apotheke 10 -12 & 17 -19
Zahnärztlicher
Notdienst Radeburg / Moritzburg
An Samstagen,
Sonntagen, Feiertagen jeweils von 9-11 Uhr
15./16.03. Frau Dr. Christiane
Sachse
Radeburg,
Lindenallee 4a
Tel. 035208/ 2737 mobil: 0173/ 3640769
22./23.03. Herr Dr. Gross
Radeburg, Heinrich-Zille-Str. 13
Tel. 035208/2041
29./30.03. Herr ZA Krjukow
Moritzburg, August-Bebel-Str. 2a Tel. 035207/82118 & 81453
05./06.04. Herr ZA Siepker
DD-Langebrück, Bruhmstr. 4c Tel. 035201/70416
12./13.04. ZÄ Ute Grünberg
DD-Weixdorf, Paul-Wicke -Str. 10
Tel. 0351/ 8806921
mobil
0173/5422843
18.04. Frau DS Schee
Moritzburg, Zillerstr. Tel. 035207/82382Impressum:
Radeburger Anzeiger, seit 1876, 138.
(25.) Jahrgang, neu begründet auf Anregung des Runden Tisches 1990 von Frau
Kerstin Fuhrmann und Herrn Pfarrer i.R. Martin Koch, Amtsblatt der Stadt
Radeburg, unabhängige Zeitung und Bekanntmachungsblatt für Radeburg (mit
Bärwalde, Bärnsdorf, Berbisdorf, Volkersdorf und Großdittmannsdorf), mit dem
Amtsblatt der Gemeinde Ebersbach (mit Beiersdorf, Bieberach, Cunnersdorf,
Ermendorf, Freitelsdorf, Hohndorf, Kalkreuth, Lauterbach, Marschau, Naunhof,
Reinersdorf und Rödern), Informationsblatt für Steinbach, Tauscha (mit Dobra,
Kleinnaundorf, Würschnitz und Zschorna) und Medingen. Herausgeber, Layout
und Satz: Kommunikationsberatung Klaus-Dieter Kroemke e.K., Büro Radeburg:
August-Bebel-Str. 2,Tel. (035208) 80810. Verantwortlicher Redakteur: Klaus-Dieter
Kroemke, August-Bebel-Str. 2, Tel. (035208)80810, Fax: 80811, Internet: www.radeburger-anzeiger.de,
e-Mail: werbung@radeburg.net;Verantwortlich für die amtlichen Teile: Für
Amtsblatt der Stadt Radeburg: Bgmst. Michaela Ritter, für Amtsblatt der
Gemeinde Ebersbach: Bgmst. Margot Fehrmann, für Amtsblatt des AZV „Gemeinschaftskläranlage
Kalkreuth“, Margot Fehrmann, Vorsitzende des AZV. Verantwortliche für
den Anzeigenteil: Monika Kroemke, August-Bebel-Str. 2, 01471 Radeburg,
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Kommunikationsberatung Klaus Kroemke - Der Radeburger Anzeiger erscheint
i.d.R. monatl., die enthaltenen Amtsblätter mindestens 1 x im Monat. Anzeigenschluß ist am letzten Freitag
vor dem jeweiligen Ausgabetag. Spätere Annahme auf Anfrage. Preise und Rabatte
laut gültiger Preisliste: Nr.1/2005, Mediadaten werden auf Wunsch zugesandt.
Ortspreis 0,70 Euro/mm, für private Anzeigen 0,35 Euro/mm. Für die
Gemeindeverwaltungen der o.g. Gemeinden, gemeinnützige Vereine und nichtkommerzielle
Veranstaltungen kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeit, bei mit Einnahmen
verbundenen Veranstaltungen 0,35 Euro/mm. Rechte: Nachdruck, auch auszugsweise, oder
Kopie, auch von Teilen, einschließlich Teilen aus Anzeigen, nur mit schriftlicher
Genehmigung der Redaktion und der Urheber. Verstöße werden nach dem
Urheberrechtsgesetz geahndet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht
mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Dies gilt auch für
Leserzuschriften. Leserzuschriften werden als zur Veröffentlichung bestimmt
angesehen, wenn nichts Gegenteiliges ausdrücklich vermerkt ist und können ohne
Rücksprache mit dem Verfasser gekürzt werden.
Fortsetzung
auf Seite 6
Aschermittwochgespräch
Tradition
ist: das haben wir schon immer so gemacht
Fortsetzung von Seite 4
Fußball-Hallenkreismeisterschaft
Dresdner Heidebogen
Heidebogen
bewirbt sich um Sächsischen Inklusionspreis
Mit dem Inklusionslauf des Lausitzer
Blütenlaufswerden sich gute Chancen ausgerechnet
Berbisdorfer SV mit starkem 2. Platz
Der Beauftragte der
Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen,
Stephan Pöhler, vergibt 2014 zum ersten Mal einen Preis für Beispiele
gelungener Inklusion für ausgewählte Schwerpunkte und Zielgruppen in den
Kategorien Bildung, Arbeit, Freizeit & Kultur, Demografie und
Barrierefreiheit (Sächsischer Inklusionspreis 2014 – Inklusive Gesellschaft im
Sozialraum). Je Kategorie erhält ein Preisträger ein Preisgeld in Höhe von
1.000 EUR.
Quelle:
Medienservice Sachsen - www.inklusion.sachsen.de
Der Dresdner
Heidebogen hat sich mit dem „Inklusionslauf“ zum Lausitzer Blütenlauf für den
Sächsischen Inklusionspreis beworben. Die Projektunterlagen wurden in der
zweiten Januarwoche beim Herrn Pöhler abgegeben.
Der „Inklusionslauf“
tritt in der Kategorie „Freizeit und Kultur“ an.
Der Lausitzer
Blütenlauf ist seit 2013 um einen Lauf reicher. Dabei geht es nicht um Sieg
oder Niederlage sondern um Integration, Toleranz und Empathie. Im „Inklusions-Lauf"
starten behinderte und ein nicht-behinderte Sportler gemeinsam im Team auf der
2 km Strecke und sollen auch gemeinsam ankommen. Eine einmalige Erfahrung für
die Behinderten aber vor allem für die Nicht-Behinderten. Die Stadt Kamenz, der
Ostsächsische Schwimmverein Kamenz und der Dresdner Heidebogen leisten damit
einen Beitrag, der in der UN-Behindertenkonvention gesetzten Maßstäbe zur
Inklusion in Deutschland.
Impulsgeber war
Michael Schiewack, der Ergotherapeut aus Kamenz engagiert sich in besonderem
Maße zum Thema Inklusion. Seit 2013 ist er Chef-Koordinator des Inklusionslauf,
der im Rahmen des Lausitzer Blütenlaufs stattfindet.
Im vergangenen Jahr
gingen 80 behinderte Sportler an den Start. In diesem Jahr wird mit weit über
100 Startern beim Inklusionslauf gerechnet.
Die Geschichte des
Inklusionslaufes finden Sie unter handicaplauf.blogspot.de
außerdem sind dort
Eindrücke von Teilnehmern, Eltern und Organisatoren hinterlegt, Fotomaterial
von Lauf und Training finden Sie ebenfalls.KSK
Die Endrunde der
Hallenkreismeisterschaft der Herren wurde am 08.02.2014 in der WM Halle
inRiesa ausgetragen und folgende Mannschaften hatten sich dafür qualifiziert:
Gruppe A:
SV Strehla, SG Kreinitz, SG Canitz, SV 20 KoselitzIn dieser Gruppe wurden folgende
Platzierungen erreicht :1. SG Kreinitz, 2. SG Canitz, 3. SV Strehla, 4. SV 20
Koselitz
Gruppe B: SV
Fortschritt Meißen West, Berbisdorfer SV, FV Gröditz 1911, TuS WeinböhlaIn
dieser Gruppe wurden folgende Platzierungen erreicht :1. Berbisdorfer SV, 2.
FV Gröditz 1911, 3. TuS Weinböhla, 4. SV Fortschritt Meißen West
1. Halbfinale:
SG Kreinitz - FV Gröditz 1911 wo die SG Kreinitz mit 2 : 1 gewinnen konnte.
2. Halbfinale:
Berbisdorfer SV - SG Canitz wo es nach regulärer Spielzeit 2 : 2 stand und somit kam es zum 9 m Schießen
bei dem der Berbisdorfer SV mit 5 : 4 das glückliche Ende für sich hatte. Hier
hielt der Torhüter Christian Krella ( Canitz ) einen 9 m und nachdem Ralf
Petzold seinen zweiten 9m verwandelt hatte machte Ron Pätzold mit guter Reaktion
den Einzug ins Finale perfekt.Im Spiel um Platz 7 zwischen SV Fortschritt
Meißen West und SV 20 Koselitz stand es am Ende3 : 3 und das 9 m Schießen
gewann SV 20 Koselitz mit 4 : 3.
Im Spiel um Platz
5 war TuS Weinböhla mit 2 : 1 gegen SV Strehla erfolgreich.
Das kleine
Finale bestritten die Mannschaften vom FV Gröditz 1911 und der SG Canitz.
Dieses Spielwar sehr umkämpft und endete
leistungsgerecht 4 : 4. Die SG Canitz musste zum 3 mal ins 9 mSchießen. Auch
hier war die SG Canitz erneut mit 3 : 2 erfolgreich. Ihr Torhüter Christian
Krellahielt bereits seinen vierten 9 m im Turnier. Somit belegte Canitz den 3.
Platz.Im Endspiel standen sich die Mannschaften der SG Kreinitz und dem
Berbisdorfer SV gegenüber.Zu Beginn war der Berbisdorfer SV hervoragend im
Spiel und führte verdient durch Marco Hirsch mit 1:0. Das zwischenzeitliche 1:1
verkrafteten die Promnitztaler gut und Ralf Petzold legte das 2:1 nach. Das war
bereits sein 8 Turniertreffer. Aber das bessere Ende hatte die SG Kreinitz für
sich zu verbuchen. Denn diese hatten mit Rene Kögler an diesem Tag den
herrausragenden Spieler in ihren Reihen. Dieser führte die Mannschaft mit 3
Toren im Finale zum Erfolg. Am Ende stand es verdient 4 : 2 für die SG Kreinitz
und das war gleichzeitig der Hallenkreismeistertitel 2013/14.
Die 3
Schiedsrichter Martin Gläser, Stefan Hillig und Tim Peukert (TSV 1862 Radeburg)
haben sehr gut gepfiffen und mussten nur wenige Strafen aussprechen.
Am Ende wurden noch
folgende Spieler ausgezeichnet:
Bester Torhüter:
Marco Dietrich (FV Gröditz 1911)
Bester Torschütze:
Rene Kögler - 10 Tore (SG Kreinitz)
Beste Spieler:
Ralf Petzold ( Berbisdorfer SV ), Michael Lux (SG Canitz)
Die Auszeichnungen
wurden vom Landrat Arndt Steinbach (Schirmherr der HKM), PräsidentenKVF Meißen
Uwe Wiedermann und Turnierleiter Jörg Bellmann vorgenommen.
Für den BSV
spielten: Ron Pätzold, Marco Hirsch, Lars Günther, Toni Maitschke,
Frank Gaunitz, Max Jäger und Ralf Petzold.
Trainer:
Henry Stritter und
Hartmut Ernst
Sachsenmeisterschaften im Biathlon in Oberwiesenthal
Radeburger Biathleten holten vier Medaillen bei
Sachsenmeisterschaften
In Top Form
präsentierten sich die Radeburger Biathleten bei den Sachsenmeisterschaften
der AK 10-15 im Biathlon in Oberwiesenthal. Im Sprint über 2,9 km gewannen Charlotte
Mallon AK11, Frances Kaiser AK12 und Marc-Ole Gogol jeweils die Silbermedaille.
Im Massenstart über
3,9 km holte Marc-Ole Gogol Gold und Frances Kaiser kam mit der schnellsten
Laufzeit trotz fünf Fehler noch auf Platz 5.
Da auf Grund der
Schneebedingungen auch die Sachsenmeisterschaften im Langlauf nach
Oberwiesenthal verlegt wurden, starteten unsere Biathleten am Nachmittag noch
erfolgreich bei den Langläufern über 2,5 km in der freien Technik. Erneut
gewann Marc-Ole Gogol AK12
die Silbermedaille.
Frances Kaiser AK12 kam auf Platz 5 und Leon Mensch AK 11 auf Platz 6.
Die Plätze 10 und
11 in der AK 11 belegten Charlotte Mallon und Lilly Lange.
Weitere gute
Ergebnisse im Biathleten erzielten:
Sprint:
Pl.6 Leon Mensch
AK11,
Pl.7 Amelie
Zimmermann AK12,
Pl.7 Nils Erik
Hunger AK11, Pl.7 Theresa Merdon
AK11, Pl.9 Charlotte Mallon AK11
Pl.10 Lilly Marie
Lange AK11
Massenstart:
Pl.6 Nils Erik
Hunger AK11, Pl.7 Leon Mensch AK11,
Pl.7 Charlotte
Mallon AK11, Pl.10 Amelie Zimmermann, Lutz Kaiser
KOMMT GRATULIEREN
Ausgabe:
03/2014
Den Jubilaren herzliche Glückwünsche übermitteln die Bürgermeisterin und
der Gemeinderat Ebersbach. Wir wünschen weiterhin Gesundheit und Wohlergehen.
Erscheinungstag:
14.03.2014
zum 90. Geburtstag
am
05. April Broszeit, Heinz Naunhof
zum 85. Geburtstag
am
20. März Arlautzki, Siegfried Naunhof
am 27. März Schrön, Werner
Naunhof
am 28. März Georg, Ingeborg
Ebersbach
zum 80. Geburtstag
am 26. März Schleinitz, Gerda Cunnersdorf
am 30. März Pudwell, Willi
Beiersdorf
am 06. April Partzsch, Erhard
Rödern
zum 75. Geburtstag
am 17. März Mattheus, Günter Reinersdorf
am 20. März Winkler, Elisabeth
Ebersbach
am 25. März Geißler,
Marianne Ebersbach
am 31. März Krille, Günther
Cunnersdorf
am 04. April Paulick, Gottfried
Göhra
am 07. April Walther, Rolf Rödern
zum 70. Geburtstag
am 18. März Schlapa, Klaus Naunhof
am 20. März Paulick, Christa
Göhra
am 21. März Thieme, Bernd
Ebersbach
am 25. März Trentzsch, Günter
Ebersbach
am 06. April Fiebig, Betty Rödern
am 07. April Förster, Michael
Naunhof
Die herzlichsten Glückwünsche übermitteln wir
zur Goldenen Hochzeit
am 28.
März dem Ehepaar Helmut und Brigitte
Franzke im Ortsteil Naunhof und
am 02.
April dem Ehepaar Manfred und Helga
Schreiber im Ortsteil Cunnersdorf.
Gemeinde Ebersbach
Gemeinde Ebersbach
Gemeinde Ebersbach
Beschlüsse derGemeinde Ebersbach
Nächste Bürgersprechstunde
der Polizeiin der Gemeinde Ebersbach
Wann: am Dienstag, 08. April
2014
in der Zeit
von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Wo: in der Gemeindeverwaltung Ebersbach, Am
Bahndamm 3
Frühjahrsputz
in der Gemeinde Ebersbach
In den öffentlichen
Sitzungen des Technischen Ausschusses am 06.02.2014 und 05.03.2014, der nicht
öffentlichen Sitzung des Hauptausschusses am 11.02.2014 und der öffentlichen
Sitzung des Gemeinderates am 26.02.2014 wurden nachstehende Beschlüsse
gefasst.
Technischer
Ausschuss
04/02/2014 bis
15/02/2014
Beschlüsse zu
Bauvorhaben und Vorkaufsrechten von Bürgern in der
Gemeinde Ebersbach
Hauptausschuss –
nicht öffentlich
16/02/2014
Niederschlagung
einer Gewerbesteuerforderung
17/02/2014
Zustimmung zu einem
Stundungsantrag zur Zahlung von Grundsteuer
Gemeinderat
18/02/2014
Erlass der
Grundsteuer 2013 für das Grundstück Moritzburger Weg 1 im Ortsteil Naunhof der
Gemeinde Ebersbach
Technischer
Ausschuss
19/03/2014 bis
29/03/2014
Beschlüsse zu
Bauvorhaben und Vorkaufsrechten von Bürgern in der
Gemeinde Ebersbach
Liebe Einwohner,
wenn das vergangene
Winterhalbjahr uns nur wenig Schnee und Eis brachte, so wollen wir doch wie in
jedem Jahr unsere Straßen und Gehwege vom Streusand befreien.
Bitte kehren Sie
den Streusand auf dem Fußweg vor Ihrem Grundstück auf einen Standort zusammen
oder füllen Sie das Streugut in kippbare Behälter und stellen diese an Ihr
Grundstück.
Unsere Mitarbeiter
sind mit ihren Fahrzeugen von Donnerstag, den 20. März 2014, bis
Montag, 24. März 2014, in allen Ortsteilen unterwegs und räumen das
Streugut.
Nach diesem
Einsatz sind die Grundstückseigentümer
selbst für die Entsorgung zuständig.
Vielen Dank.
Fehrmann, Bürgermeisterin
Gemeinde Ebersbach
Einladungzur Gemeinderatssitzung
Sehr geehrte
Einwohner,
zu der am Donnerstag, 27. März 2014, 19:00 Uhr im Sitzungssaal
der Gemeindeverwaltung Ebersbach stattfindenden öffentlichen Gemeinderatssitzung
möchte ich Sie recht herzlich einladen.
Die Tagesordnung
wird Ihnen ortsüblich bekanntgegeben.
Fehrmann,
Bürgermeisterin
Ebersbach
Veranstaltungen im Monat März/April
2014der Gemeinde Ebersbach
Sie wissen noch
nicht wohin, dann hier unsere Hinweise:
23. März 2014 Konzert für Posaune und Orgel 17:00
Uhr in der Kirche
Ober-Ebersbach Ev.-Luth.
Kirchgemeinde Ebersbach
04. April 2014 Disko im Gasthof Freund 21:00 Uhr Jugendverein Ebersbach e.V.
17. April 2014 Osterfeuer in den Orten Rödern,
Bieberach, Naunhof
18:00 Uhr Jugendtreff Rödern e.V.
19:00 Uhr Ortsfeuerwehr Bieberach
Jugendclub
Naunhof e.V.
19: April 2014 Osterfeuer in den Orten Lauterbach und Ebersbach
18:00 Uhr Jugendclub Lauterbach e.V.
19:00 Uhr Jugendverein Ebersbach e.V.
25. – 27. April
2014 24. Sport- und
Dorffest17:00 Uhr Sportverein „Traktor“
Kalkreuth e.V.
26. April 2014 Flohmarkt bei den Tagesmüttern10:00
Uhr Dana`s Schnullerbrigade
Blutspendedienst Nord-Ost
Vorinformation
Nächster
Blutspendetermin am Dienstag, 15. April 2014 in der Oberschule
Ebersbach, Hauptstraße 125 von 14:30 Uhr bis 18:30 Uhr.Ihr
DRK-BlutspendedienstNord-Ostgemeinnützige GmbH Dresden
Gemeinde Ebersbach
Schließung des Einwohnermeldeamtes Ebersbachund des Sachgebiet
Wohngeld und Soziales
Sehr geehrte
Einwohner,
wir
teilen Ihnen mit, dass das Einwohnermeldeamt Ebersbach sowie das Sachgebiet
Wohngeld und Soziales aufgrund von Weiterbildung der Mitarbeiterinnen
am Montag,
den 31. März und Dienstag, den 01. April 2014
geschlossen
bleiben.
Ab
Donnerstag, den 03.April sind wir wieder zu den bekannten Sprechzeiten für Sie
da.
Wir bitten um Ihr
Verständnis!Fehrmann, Bürgermeisterin
Verkehrswacht Riesa-Großenhain e.V.
Verkehrsteilnehmerschulung
Ebersbach
Einladung
zum Rentnernachmittagim Gasthof Freund in Ebersbach
Die Verkehrswacht
Riesa-Großenhain e.V. lädt recht herzlich ein zur
Verkehrsteilnehmerschulung
am Dienstag, 08. April 2014, 19:00 Uhr in Kalkreuth, Gaststätte „Zum
Hufeisen“.
Thema: Der neue
Flensburger Punktekatalog Mit freundlichen GrüßenJanetzki,
Verkehrswacht Riesa-Großenhain e.V.
Liebe Rentnerinnen
und Rentner,
wir möchten Sie
nochmals recht herzlich für Mittwoch, 19. März 2014, um 14:00 Uhr, in
den Gasthof Freund zu einen gemütlichen Nachmittag einladen.
Als Gast haben wir
Frau Dr. Christel Wünsch eingeladen.
Frau Dr. Wünsch
möchte Ihnen in Weiterführung des letzten Vortrages einen historischen
Überblick über den Handel und das Gewerbe in Ebersbach geben.
Bitte sagen Sie
diesen Termin weiter und tragen Sie diesen in den Kalender ein. Wir freuen
uns, wenn viele Seniorinnen und Senioren an dieser Veranstaltung teilnehmen. Ihre
SeniorenbetreuungEbersbach
Untere Wasserbehörde
Bekanntmachung zur Durchführungvon Gewässerschauen im Frühjahr
2014
Gemäß § 98
Sächsisches Wassergesetz (SächsWG) wird am folgenden Termin eine Gewässerschau
im Landkreis Meißen durchgeführt:
Heidewiesenbach
16.04.2014 – 9.30
Uhr
Quelle (Teichgebiet
zwischen OL Kleinnaundorf und Würschnitz) bis Mündung (OL Rödern)
Treffpunkt:
Hauptstraße (K8535) zwischen Kleinnaundorf und Würschnitz (zw. Oberteich und
Mittelteich, Abzweig Radweg)
Eigentümer und
Nutzungsberechtigte haben die Wege entlang der Gewässer für die Durchführung
der Schauen freizuhalten sowie das ungehinderte Betreten der Grundstücke zu
gewährleisten. Die Eigentümer, Anlieger, Nutzungsberechtigte,
Fischereiausübungsberechtigte und die Vertreter der anerkannten
Naturschutzverbände haben die Möglichkeit, auf eigene Gefahr und Kosten an den
Gewässerschauen teilzunehmen. Mit Fragen und Hinweisen zum betreffenden
Gewässer- bzw. Gewässerabschnitt wenden Sie sich bitte an das Landratsamt
Meißen, Kreisumweltamt.
Die Untere
Wasserbehörde
Jagdgenossenschaft Ebersbach
Einladung an alle Grundeigentümer
Der Vorstand der
Jagdgenossenschaft Ebersbach lädt alle Eigentümer bejagbarer Flächen der
Gemarkungen Nieder- und Ober-Mittelebersbach zur Jagdvollversammlung mit Wahl des Vorstandes am Freitag, 28.
März 2014 um 19:00 Uhr in den Gasthof Freund ein. Bennewitz, Vorstand
Recycling
Cunnersdorf
Lauterbach
Hausmüllentsorgung
– schwarze Tonne
Ebersbach und Ortsteile Montag,
24. März 2014 Montag, 07. April
2014
Entsorgung – gelber
Sack
Ebersbach und Ortsteile Montag,
17. und 31. März 2014
Montag,
14. April 2014
Papierentsorgung – blaue Tonne
Ebersbach und Ortsteile Donnerstag,
27. März 2014
Bioabfall
Montag, 17.
und 31. März 2014, Montag, 07. April 2014
Die Abfallbehälter
/ - säcke sind zum Entsorgungstermin bis 6:00 Uhr zur Abholung bereitzustellen.
Feiertage sind im Tourenplan berücksichtigt.
Grünschnittannahme
an den
Oxydationsteichen am Wetterberg, Kalkreuther Straßein Ebersbach
Sonnabend,
05. / 12. und 26. April 2014
Fasching in Cunnersdorf
Saisonstart auf Schloss Lauterbach
Regale für die Bücherstube gesucht
In den Monaten
November bis Mai ist alljährlich auf Schloss Lauterbach Veranstaltungspause.
Das muss geschehen, weil die Räume nicht beheizbar sind und um dem alten
Gemäuer die Zeit zu geben, sich zu akklimatisieren. Trotzdem werkeln von Zeit
zu Zeit Fördervereinsmitglieder im Inneren des eisig kalten Hauses und machen
das Schloss fit für die kommende Veranstaltungssaison.
Los geht’s am 4.
Mai. Schloss Lauterbach ist dann Station beim Lausitzer Anradeln.
Die Börse Coswig
ist am 6. Juli zu Gast im Schloss mit der Konzertreihe „Musik an den Höfen des
Meißnischen Landadels, das Gemeinschaftsorchester Großenhain mit dem
Sonntagskonzert am 21. September. Der bekannte Sänger Gunther Emmerlich ist am
17. Oktober zu erleben.
Die erste Großveranstaltung,
der Tag der Parks und Gärten, der zugleich auch der 8. Lauterbacher
Schlossfrühling ist, findet diesmal am Kindertag statt. An diesem Tag werden
nicht nur neue Gemälde des Hochland-Canalettos unter den Augen von Nachfahren
der Familie von Palm enthüllt, sondern es gibt auch ein buntes Kinderprogramm.
In der gegenwärtig
im zweiten Obergeschoss entstehenden neuen Bücherstube werden Sie an diesem Tag
erstmalig ein gemütliches Plätzchen zum Schmökern finden können.
Die unzähligen
Bücherspenden von Literaturfreunden aus unserer Umgebung werden endlich aus
ihrem Schattendasein heraus, den Besuchern präsentiert. Interessenten können
dann so viel Geld geben, wie ihnen das (wieder)entdeckte Buch wert ist. Der
Erlös fließt als Spende in die weitere Sanierung des Schlosses.
Viele der
gedruckten Zeitzeugen der Geschichte lagen schon lange unsortiert in kleinen
Stapeln auf dem Fußboden oder noch verpackt in den Kartons ihrer Spender. Nur
einige wenige konnten in einem kleinen Regal untergebracht werden.
Seit vergangener
Woche sind sie geordnet in ihrem neuen Domizil eingezogen. Leider hatten nicht
alle von ihnen das Glück, in den vorhandenen Regalen unterzukommen.
Da gibt es
Belletristik, Fachbücher, Kinderliteratur, Werke bedeutender Schriftsteller und
Schmökerschwarten – alles was Menschen in ihrem Leben einmal gelesen haben.
Wertvoll waren
früher einmal die innewohnenden persönlichen Widmungen. Da geht es um gute
Leistungen in der Schule oder im Betrieb. Es gibt Widmungen der einstigen
Volksarmee zur Vereidigung und auch sehr persönliche liebevolle Eintragungen
von Eltern für ihre Kinder oder zum Trost bei einem Krankenhausaufenthalt.
Wahre
Schätze sind hier zu finden: Bücher, noch in alter deutscher Schrift
geschrieben, die über einhundert Jahre alt sind. Eine riesige Kollektion von
Reclam-Heftchen ist zusammen gekommen. Generationen von uns sind damit groß
geworden. Beinhalten die kleinen Schwarten doch auch die schulische
Pflichtliteratur vergangener Zeiten.
Alle die stummen
Erinnerungsstücke haben es verdient, einen Platz in einem Bücherregal zu
bekommen.
Weil nicht genügend
Bücherregale vorhanden sind, liegt die Mehrzahl der gespendeten Bücher noch
immer am Boden.
Der Förderverein
Schloss und Park Lauterbach bittet Sie darum, Ihre ausgedienten Bücherregale
aus Holz nicht wegzuwerfen. Bitte spenden sie diese Möbelstücke für die neue
Bücherstube.
Kontakt:
www.schlosspark-lauterbach.de oder Tel. 035249/79770
AZV „Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth“
03522/38920
Störungsmeldung über Stadtentwässerung
Dresden GmbH:
Telefon: 0351-8400866
Seit vielen Jahren
ist es Tradition, dass Patricia‘s Rasselbande und Dana‘s Schnullerbrigade am
Faschingsdienstag im Dorf von Haus zu Haus zampern. Auch dieses Jahr ging es
wieder auf Tour. Bunt verkleidet wurde durchs Dorf gezogen. „Ich bin der
kleine König...“, erklang vor jeder Haustür und füllte die Taschen und Körbe.
Allerlei Süßes, etwas Zuschuss zur Bastelkasse, mehrere Kilo Obst, ja sogar
Joghurt und selbstgemachte Marmelade waren die Ausbeute. „Ist denn schon wieder
ein Jahr rum?“, fragte uns lachend eine Frau. Ja viel zu schnell verrennt die
Zeit und nicht mehr lang dann stehen wir wieder singend vor den Haustüren.
Vielen herzlichen Dank, für die reichliche Beute, möchten auf diesem Wege
nochmals Patricia Schurig-Finsterbusch und Dana Leube, sowie deren Schützlinge
sagen.
Doch damit war das
verrückte Treiben in Cunnersdorf nicht vorbei. Am Nachmittag hatte der
Ortschaftsrat zum Kinderfasching geladen. 16.30Uhr ging es los. Zu Beginn
konnte jedes Kind, sich passend zum Kostüm, schminken lassen. Danach ging es
auf Zamperrunde durch den Ort. 16 Kinder sowie ca. 10 Eltern und Großeltern
zogen mit viel Radau von Tür zu Tür. Mit gefüllten Beuteln ging es zurück in
die ehemalige Feuerwehr, wo es für alle Kinder noch ein deftiges Abendmahl mit
Wiener und Pommes gab.
Doch auch für die
Rentner des Ortes, gab es eine Einladung zur Faschingsfete. Am Aschermittwoch
trafen sich insgesamt 27 Rentner zur fröhlichen Runde. Von 14.30 Uhr bis 18.30
wurde viel gelacht und gefeiert. Bei Kaffee, Pfannkuchen und belegten Brötchen
verbrachte man einen ausgelassenen Nachmittag. Sogar ein paar lustige
Vorlesungen gab es zur Erheiterung aller Anwesenden.
Ein dickes
Dankeschön soll hiermit an alle fleißigen Helfer gerichtet werden, ohne die der
Kinder- sowie der Rentnerfasching nicht möglich gewesen wären.
Großenhain
Tag der offenen Tür
Am Samstag, 5.
April, 10-12.30 Uhr, findet im Musikschulgebäude Großenhain ein „Tag der
offenen Tür“ statt.
Um 10.00 Uhr
beginnt er mit einem feierlichen
Eröffnungskonzert, wo sich vor allem unsere jüngsten Musikschüler präsentieren.
Danach gibt es für alle die Möglichkeit, Musikinstrumente auszuprobieren und
sich über unsere Musikschulangebote und Musikschulensembles zu informieren. Um
11.30 Uhr findet das Abschlusskonzert statt, wo Eltern für Kinder musizieren,
und Familien und Freunde gemeinsam musizieren.
Auch
für Ihr kulinarisches Wohl wird gesorgt sein.
Der
Eintritt ist frei.
SV Traktor Kalkreuth e.V.
19. Opel-Cup in Radeburg
Der SV Traktor
Kalkreuth veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Autohaus Möldgen zum 19. Mal
sein Alt-Herren-Hallentunier - den Opel-Cup.
Die Vereine SV
Traktor Kalkreuth, SV Lindenau, SV Grün-Weiß Großdittmannsdorf, TSV 1912
Merschwitz, SV
Grün-Weiß Ebersbach und der Lommatzscher SV spielen gegeneinander um den Turniersieg
und den Siegerpokal.
Am 15. März um
13 Uhr ist Anstoß
in der Sporthalle
Meißner Berg in Radeburg.
Speisen und Getränke gibt es vor Ort.