Nr. 01/2011

 

135. (22.) Jahrgang

 

nächste Ausgabe: 18.02.2011

 

Ausgabetag: 21.01.2011

 

Regionale Wirtschaft

 

Bärnsdorf - Moritzburg

 

Doch älter als gedacht

 

9. Zitterpartie am Großteich

 

 

Copyrigth 2011 Foto Eulitz Radeburg

 

Das Team der Firma Rothe heute - v.l. die Dachdeckermeister

Jochen May, Gundula Rothe und Mario Rothe mit ihren Gesellen.

 

Ballonglühen am Leuchtturm in Moritzburg.

 

Im Jahr 2010 wollten die Dachdecker

auf der Bahnhofstraße 8 in

Radeburg eigentlich ihr 125 jähriges

Jubiläum feiern. Doch es kam

anders.

 

Als Jochen May 1978 den Dachdeckerbetrieb

seines Onkels Heinz

Kaule übernahm, interessierte ihn

auch ein wenig die wechselvolle

Geschichte der Firma.

 

Dachdeckermeister Friedrich Wilhelm

Heinrich Kaule, der Urgroßvater

von Jochen May, gründete

den Dachdeckerbetrieb in Radeburg.

Sein Sohn Friedrich Wilhelm

Robert Kaule übernahm später

das Geschäft, kehrte aber aus dem

Ersten Weltkrieg nicht zurück. Ein

Bekannter der Familie, Leberecht

Hänsch aus der Oberlausitz, von

Beruf ebenfalls Schiefer- und Ziegeldecker,

heiratete die Witwe mit

den Kinder Gertrud und Heinz. Nach

erfolgreicher Meisterprüfung führte

er ab November 1919 den Betrieb

weiter, der 1958 an den Sohn aus

erster Ehe seiner Frau, Heinz Kaule,

überging – so viel wusste man in der

Familie noch.

 

In den 80er Jahren fragte Jochen

May den damaligen Ortschronisten,

den ehemaligen Schuldirektor Heinz

Arnold. Der wurde irgendwo fündig

und meinte er habe „1885“ gelesen.

 

Das war wohl 1986 oder 87, denn

das 100. Jubiläum war verpasst.

 

Als mit der Wende die Werbung

kam, legte er aber großen Wert

darauf, dass das Jahr 1885 immer mit

genannt wurde. Traditionsbetrieb zu

sein, galt als Vorteil im Wettbewerb,

als „Heerscharen“ von Neugründern

und Zweigstellen aus den alten Bundesländern

in den Wachstumsmarkt

Ost drängten. „Angestammt“ zu

sein, sprach für Solidität und die Verlässlichkeit

für den Hauseigentümer,

bei einem eventuellen Schadensfall

durch Sturm oder Wasser auch verfügbar

zu sein.

 

Auch Schwiegersohn Mario Rothe

schulte 1997 auf das Dachdeckerhandwerk

um und erwarb 2003 den

Dachdecker-Meisterbrief. Im April

2004 übernahm er mit Gründung der

Firma „Dachdeckermeister Mario

Rothe“ die Mitarbeiter der Firma

May und führt somit in 5. Generation

die Familientradition im Dachdeckerhandwerk

auf der Bahnhofstraße

8 in Radeburg fort.

 

2010 wollte dann aber Jochen May

ganz auf das Rentnerleben umsteigen.

Bis dahin liefen die Firmen

parallel. 2010 – das Jahr hatte man

auch als Jubiläumsjahr vor Augen

und das 125 Jährige sollte doch

nun gefeiert werden. Das war nun

die Gelegenheit, in Sachen Traditionsbetrieb

endlich mal Nägel mit

Köpfen zu machen. Bis dato berief

man sich auf das Traditionsdatum ja

nur aufgrund eines Zurufs von Heinz

Arnold. Aber es wäre doch schön,

wenn man für das Jubiläum auch mal

die Urkunde hätte, die Heinz Arnold

gekannt haben musste.

 

Also bat er Museumsleiterin Frau

Hartmann doch mal im Stadtarchiv

nachzuschauen.

 

Frau Hartmann fand mehrere Dokumente,

aber das Ergebnis war nicht

das erwartete:

 

Die Gewerbeanmeldung von Heinrich

Kaule war auf den 11. Februar

1880 ausgestellt. Jochen May

hätte also schon kurz nach seiner

Geschäftsübernahme Jubiläum

feiern können... und Mario Rothe

das 125-jährige kurz nach seiner

Übernahme – nämlich 2005.

 

„Ein 130-jähriges ist ja nun nicht

ganz so was Großes wie ein 100-

oder 125-jähriges,“ zuckt Gundula

Rothe mit den Schultern. „Ein bißchen

feiern werden wir es trotzdem.“

 

Wenigstens haben sie es jetzt schriftlich

und das nächste „ordentliche“

runde ist ja nun schon in 20 Jahren

– also nicht mehr soooo lange hin.

 

K. Kroemke

 

Die neunte, romantische „Zitterpartie“

findet am 29. Januar 2011 von

15:00 Uhr bis 20:00 Uhr statt. Mit

dem Traditionsbahn Radebeul e.V.

übernimmt ein langjähriger Partner

die Ausrichtung am Bahnhof Bärnsdorf,

während der Kulturverein Muse

im Fasanengarten e.V. wie immer das

Areal rund um das Fasanenschlösschen

in zauberhaftes Licht tauchen

wird. Programminformationen entnehmen

Sie bitte unserer Website

www.zitterpartie.net oder zu gegebenem

Zeitpunkt der Tagespresse.

 

Die romantischste Anfahrt erfolgt

natürlich mit dem Lößnitzdackel.

Extra für diese Veranstaltung fahren

Traditionszüge nach einem Sonderfahrplan.

Kostenfreie Parkplätze

gibt es an den Bahnhöfen Radebeul

und Radeburg. Den zu erwartenden

Minustemperaturen kann an beiden

Standorten mit Glühwein und Kinderpunsch,

deftigen und süßen Gerichten

getrotzt werden.

 

Ein Fotowettbewerb unter dem Motto

„Romantische Details in klirrender

Kälte“ wird die besten frostigen

Motive prämieren. Preise sind in

diesem Jahr: ein Essen für zwei

Personen in der Churfürstlichen

Waldschänke, zwei Eintrittskarten für

den Besuch des Fasanenschlösschens

und zwei Freifahrkarten für den Traditionszug

des Lößnitzdackels.

 

Im Moritzburger Fasanengarten

erwarten Sie bei einsetzender Dämmerung

romantische Illuminationen

des Fasanenschlösschens und der

Alleen, der „Feuerfrosch“ mit Jonglagen,

die „Fundus Marionettenbühne“

mit dem „Salzmännlein“ und der

Hofmusikant im Marcolinihaus.

Angeboten werden auch Geschichten

am Lagerfeuer, Führungen mit

Lampion oder Fackel durch das

Moritzburger Wildgehege und den

Fasanengarten. Flammende Monogramme

sind ebenso Tradition der

Zitterpartie wie das Feuerwerk von

Mathias Kürbs über dem Großteich.

 

Am Bahnhof Bärnsdorf erleben Sie

das „Nesthäkchen“-Märchenkino,

Großteichgeschichten, Dampfmodelle

und Pendelfahrten mit historischen

Wagen der Schmalspurbahn. Höhepunkte

sind bei einsetzender Dunkelheit

das Ballon- und Dampflokglühen

(Heißluftballone wetterabhängig),

Sachsenfeuer-Illuminationen und,

bevor die Züge des Lößnitzdackels

letztmalig wieder in Richtung Radebeul

und Radeburg abfahren, Brass

zum Dampflokglühen.

 

Im Kulturbahnhof Radeburg werden

winterliche Lichtfarbspiele geboten

Jedem einfahrenden historischen

Sonderzug wird mit Dampf, Licht und

Musik ein festlicher Empfang bereitet.

Nach Ankunft des letzten Traditionszuges

aus Bärnsdorf können Sie

sich ab 20:30Uhr bei Brass von MGN

wieder warmtanzen.

 

Ein Großer Dank gilt schon jetzt

allen Unterstützern der Zitterpartie,

durch deren Hilfe auch in diesem Jahr

wieder ein kostenfreier Eintritt zu

einem romantischen Wintererlebnis

ermöglicht wird.

 

Ihr Traditionsbahn Radebeul e.V.

 

 Ihr Muse im

Fasanengarten e.V.

 

 

Regionale Wirtschaft

 

Genießen Sie die Schempp‘schen Wurstwaren auf der

Internationalen Grünen Woche in Berlin

 

Dachdecker um 1930

 

 

Klimawandel

 

 

Extremwinter bringt neue Herausforderungen

 

Heideknochenschinken ist die absolute Spezia-

lität des Hauses. Die komplette Schweinekeule

wird mehr als 12 Wochen gepökelt und an-

schließend an der Heideluft nach leichtem räuchern

fertig gereift und erhält somit sein unverwechselbares

Aroma. Als Fleisch werden aus-

schließlich die Keulen des deutschen Edelschweins

verwendet. Dies ist eine selten

verbreitete Schweineart, die im Meißner Land

geboren, aufgewachsen und verarbeitet wird.

All dies macht den Heideknochenschinken zu

einer echten Delikatesse.

 

Der Winterdienst reichte nicht für alle Straßen. Zum Beispiel zwischen

Reichenberg und Volkersdorf wurde nicht geräumt.

 

„Radeburgs Bürger sind vorbildlich,“

sagt Landwirt Thomas

Jentzsch. Aus seinem Urlaub im

Harz brachte er die Erfahrung mit,

dass offenbar nicht mehr ganz so

selbstverständlich ist, dass die

Bewohner ihren Verpflichtungen

aus der Stadtordnung nachkommen.

„Die Fußwege waren in der

Stadt immer pünktlich geschoben.

Da können sich andere eine dicke

Scheibe abschneiden.“

 

Allerdings gibt es dazu auch unterschiedliche

Meinungen.

 

„In der Carolinenstraße sind sich

der Winterdienst und die Anwohner

einig, dass der Gehweg und

die Straße frei sein müssen - das

geschah zulasten der Parkplätze.

Parken wurde hier zur Glückssache,“

meinte Holger Umlauft. Als

Ausweichmöglichkeit für fehlende

Parkmöglichkeiten in der Stadt wäre

eigentlich der Parkplatz am Hofwall

geeignet, aber dort türmten sich die

Schneemassen ebenfalls.

 

Während die Staatsstraßen, in der

Verantwortung des Landkreises mit

Ausnahmen ebenfalls immer gut

beräumt waren, gibt es unterschiedliche

Meinungen vor allem, was den

Winterdienst im Stadtgebiet betrifft.

Zwar hatte die Stadt vorsorglich

12.000 Euro mehr in den städtischen

Haushalt eingestellt als im letzten

Winter – und da hatte die Stadt

trotz der langen Dauer viel Lob

 

Die Landfleischerei Schempp aus

Tauscha ist in diesem Jahr einer

von acht Austellern in der Länderhalle

der weltgrößten Messe für

Ernährung, Landwirtschaft und

Gartenbau. Diese findet

vom 21.-30. Januar in der

Messe Berlin statt.

 

Die Fleischerei ist das

einzige Unternehmen in

der Länderhalle aus dem

Landkreis Meißen und

stellt sich somit der Herausforderung,

das Fleischerhandwerk

der Region

würdig zu vertreten, das

mit seinen Spezialitäten

einen guten Ruf genießt.

 

Mit dreizehn verschiedenen

Spezialitäten ist die

Fleischerei auf der Grünen

Woche vertreten. Dabei

können sich die Besucher

den typischen Sächsischen

Knacker, sowie

die vielfach preisgekrönte

Schempp`sche Blut- und

Leberwurst schmecken

lassen und auch die Wildspezialitäten

des Hauses probieren.

Diese reichen von der Wildsalami

bis hin zu verschiedensten

Wildschinken oder Wildsuppe und

Wildsülze, für die wertvolles Fleisch

vom Rotwild, Reh und Wildschwein

verarbeitet wurden. Ein besonderer

Genuss wird aber der Heideknochenschinken

aus der Schweinekeule

des deutschen Edelschweins

sein. Das deutsche Edelschwein hat

eine geringere Fleischleistung als

ein herkömmliches Landschwein

und steht deshalb nicht in der Massentierhaltung,

was immer ein gutes

Indiz für gehaltvolle, individuelle

Fütterung ist.

 

Die weniger stressanfälligen Tiere

garantieren hohe Fleischqualität.

Mit diesen kulinarischen Leckerbissen

möchte die Fleischerei Kunden

in ganz Deutschland gewinnen,

die die Schempp`schen Produkte

dann ab 01.02.2011 im eigenen

Onlineshop unter www.fleischerei-

schempp.de bestellen können.

 

Die Kunden in der Umgebung

haben es da allerdings einfacher. Sie

können natürlich auch zur Grünen

Woche fahren oder online bestellen,

aber auch wie gewohnt bei Schempps

im Geschäft vorbeischauen und die

feinen Sachen auch hier probieren.

 

KR

 

Fortsetzung auf Seite 2

 

 


 

RAZ Seite 2

 

bekommen – aber diesmal schien

selbst dieses Mehr nicht zu reichen.

 

Die Gründe waren vielfältig.

Sorgen mit einem Traktor, der

immer wieder den Dienst versagte,

kaputte Hydraulik an den Schiebeschilden,

krankheitsbedingte

Ausfälle, dadurch auch Technik

nicht einsetzbar.... Vor Weihnachten

letztes Salz verbraucht und kein Salz

mehr bekommen. Die Mitarbeiter

des Bauhofes haben dann mit Split

versucht die gefährlichsten Straßenabschnitte

fahrbar zu machen.

 

Gewundert hat sich Klaus Neumer

allerdings darüber, dass morgens

zuerst – und warum überhaupt –

die Marktinsel von Schnee und

Eis beräumt und

der Schnee aufwändig

abtransportiert

wurde, der sowieso

getaut wäre.“

 

Bürgermeister

Dieter Jesse dazu:

„Die Mitarbeiter

des Bauhofes haben

während dieses

Winters viele Stunden

geleistet, die

auch an die körperlichen

Grenzen

gingen. Wir haben

mit den einfachen

Mitteln versucht, den Schnee aus

der Stadt zu bekommen, da immer

wieder Schneefall angesagt war.“

 

Thomas Jentzsch sieht das genau so

und ist überzeugt: der Winterdienst

war perfekt organisiert. Und bei

Extremwetter – da kann niemand

was machen.“ Holger Richter aus

Bärnsdorf dagegen meint: „Der

Bauhof kam zwar bis Bärnsdorf,

aber nur zum Gucken – mit dem

Schild nach oben.“

 

Dieter Jesse erklärte auf Nachfrage

von RAZ dazu, dass es genau festgelegte

Touren gibt. „Wir haben die

einzelnen Straßen nach Verkehrswichtigkeit

und Gefahren eingestuft.

Wenn also der Kollege für die

Bergstraße in Volkersdorf oder den

Meißner Berg eingeteilt ist, kann er

nicht auf der Fahrt dorthin auch noch

das Schild runter fahren und Streuen,

denn dann kommt er dort nicht an.“

 

Mit dem Tauwetter kamen aber noch

ganz andere Probleme im wahrsten

Sinne des Wortes „zum Vorschein“:

die Schlaglöcher. In diesem Jahr ein

schier unbeherrschbares Problem.

Nach dem Schneeräumen sind die

Mitarbeiter des Bauhofes nun schon

wieder beim Löcherflicken, aber die

Zahl ist mit den verfügbaren Kräften

kaum zu bewältigen.

 

Wie mancher sich das vorstellt,

einfach Harz-IV-Empfänger zu

nehmen, die ja genügend Zeit hätten,

geht auch nicht, denn diese dürfen

nicht zur Erfüllung von Pflichtaufgaben

der Kommunen eingesetzt

werden. Hier kann nur der Gesetzgeber

was ändern und Gesetze

nachbessern, wenn er das wenigstens

ausnahmsweise bei Extremwetterlagen

gestatten will.

 

Vor allem auf der

innerörtlich als

Umleitung wegen

der Baumaßnahme

Heinrich-Zille-

Straße genutzten

Strecke und auf den

diversen „Schleichwegen“

hat die

Extrembelastung der

Straßen im Verein

mit der Witterung

massiven Schaden

hinterlassen.

 

„Die vielen, nebeneinander

liegenden

Schlaglöcher haben

derzeit eine solche Größe/Tiefe

angenommen, dass es ohne weiteres

möglich ist in diesem ein Kleinkind

zu baden!“ schreibt Klaus Neumer

vom Hofwall, Ecke Mühlgasse.

„Mehrere Löcher, unmittelbar

nebeneinander, mit einer Tiefe

bis 15 cm(!!!) behindern dort den

Verkehr und stellen zudem ein

erhebliches Sicherheitsproblem dar.

Ich selbst habe mir neulich dort die

Stoßdämpfer meines Fahrzeuges

ruiniert.“

 

Der Autobahnzubringer in Bärnsdorf

verwandelte sich in einen Bach,

der riesige Löcher in die Straße

spülte und wird mit bis zu 8 cm

Tiefe einen „bleibenden Eindruck“

an mancher Felge hinterlassen

haben. „Mir graut es schon davor

in die Werkstatt zu fahren ich will

gar nicht wissen wie Stoßdämpfer

etc. aussehen,“ schreibt Torsten

Sohrmann auf Facebook.

 

Selbst die noch nicht fertige Heinrich-

Zille-Straße hat schon wieder

Schlaglöcher im neuen Asphalt.

Drei Tage haben zur Aufbringung

der Deckschicht und zur Versiegelung

noch gefehlt.

 

Eine Katastrophe für die anliegenden

Gewerbebetriebe, die für ihre

Kunden nur mit Mühen zu erreichen

sind. „Wenn ich nicht bis vor das

Geschäft fahren kann, fahre ich gar

nicht hin,“ sagt sich so mancher.

Die „Drive-In-Menthalität“ führt

dazu, dass Radeburg großräumig

gemieden wird.

 

Vorwürfe an die Adresse der Baufirma

gibt es nicht. „Man sieht ja, so

wie die Sonne rauskommt, arbeiten

die schon wieder, sagt Elke Schröter

vom Getränkemarkt. Trotzdem sind

die Umsatzeinbußen enorm. „Erst

hatte es uns mit dem Geschäft an der

Bahnhofstraße erwischt und jetzt

hier. Es kann sich jeder vorstellen,

was das für ein kleines Privatgeschäft

bedeutet, wenn man für die

Kunden nur schwer erreichbar ist.“

 

Wenigstens mit dem Weihnachtsgeschäft

hatten die Gewerbetreibenden

gerechnet, aber durch die

Sperrung fehlt auch nun dieses in

den Kassen.

 

„Uns fehlen vor allem die Geschäftsreisenden,

die sonst von der Autobahn

kamen. Die sind ganz weg

geblieben. Auch die Laufkundschaft

ist natürlich weniger,“ sagt Torsten

Schütz vom „Deutschen Haus“.

 

Auch Dienstleistungsgeschäfte wie

das Kopierbüro Schmidt und Werbung

Kroemke müssen mit Umsatzeinbußen

leben. „Da der Markt

selbst nicht gesperrt ist, merken

wir das nicht ganz so,“ sagt Axel

Schmidt, „aber die sonst hier auf der

Durchfahrt Halt machen, machen

schon auch ein bißchen was aus.

 

Bei Ergebnisrückgängen von 20 bis

30% wird die Stadt sich auch auf

Gewerbesteuerrückgänge aus dem

innerstädtischen Handel einstellen

müssen. Zum Glück sind die großen

Steuerzahler im Gewerbegebiet

nicht betroffen.

 

Und dann auch noch das Hochwasser,

das sich am Freitag (14.

Januar) an Röder und Promnitz der

Alarmstufe 4 bedenklich näherte.

Die Verantwortlichen an Sperrschiebern

der verschiedensten Rückhaltesysteme

haben weitgehend gut

gearbeitet – im Rahmen dessen,

was möglich war. Der Bärnsdorfer

Großteich ist noch randvoll. Hier

wurde Berbidorf zumidnest aus

dieser Richtung entlastet. Lediglich

der Bärnsdorfer Dorfteich auf

„Durchgang“ gestellt speicherte

am Sonntag kein Wasser mehr. Da

es zum Wärmeeinbruch nicht auch

gleich regnete, war zumindest im

Promnitz- und mittleren Rödergebiet

alles beherrschbar. Besondere

Anstrengungen waren wiederum in

Großdittmannsdorf nötig, um hier

schlimmeres zu verhindern. Am

Auenweg drohte ein Dammbruch.

Allerdings sind die Probleme dort

schon lange bekannt. Christian

Creutz hatte die verantwortliche Talsperrenmeisterei

auf die Probleme

bereits hingewiesen, da war er in

dem Ort noch Bürgermeister.

 

K.Kroemke

 

 

Klimawandel

 

Extremwinter bringt neue Herausforderungen

 

Fortsetzung von Seite 1

 

 

Foto: Neumer

 

Schleichweg Am Hofwall: mehr Loch als Straße - bis

zu 13cm tief.

 

Bei Gerhard Hübner in Berbisdorf kommt alles zusammen: Promnitz

und Jähnertbach. Die Berbisdorfer Feuerwehr konnte hier größeren

Schaden abwenden.

 

 

Einem Teil

 

des Radeburger Anzeigers

liegen Beilagen

des Vereins „Muse im

Fasanangarten“ bei.

 

 

S 58 zwischen Bärnsdorf und Marsdorf - Loch-

tiefe 8cm

 

 

Promnitz an der Bahnhofstraße „Oberkante Unterlippe“.

 

An wen wende ich mich,

wenn ich einen Schaden durch ein Schlagloch habe?

 

 

Kein Grundrecht auf sichere

Straßen...

 

Ein Grundrecht auf sichere Straßen

gibt es nicht. Nach der Straßenverkehrsordnung

(StVO) muss jeder

die Geschwindigkeit seines Fahrzeugs

auch an die Straßen- und

Verkehrsverhältnisse anpassen.

 

… aber Schadenersatz ist in

besonderen Fällen möglich

 

Der so genannte Baulastträger

einer Straße (das ist nicht immer

die Kommune) hat im Rahmen

der Verkehrssicherungspflicht die

Aufgabe, Straßenschäden in kurzer

Zeit zu beseitigen. Aufgrund der

hohen Kosten für Instandsetzungsarbeiten

werden häufig nur kleine

Ausbesserungsarbeiten ausgeführt.

 

Haben Sie einen Schaden am Fahrzeug,

müssen Sie

 

• beweisen, dass z.B. das Schlagloch

die Ursache war

 

• wissen, wer im konkreten Fall

der Baulastträger ist, bei wem Sie

den Schadenersatz fordern müssen

 

Wieweit die Haftung des Baulastträgers

für eingetretene Unfälle

oder Schäden geht, kann nicht

generell gesagt werden, sondern

hängt von den näheren Umständen

und den daraus eventuell folgenden

Fahrerpflichten ab. Der Baulastträger

haftet für Unfälle durch

Fahrbahnschäden nur bei grobem

Verschulden oder Vorsatz - etwa

wenn er von der Gefahr gewusst,

aber nichts dagegen unternommen

hat. Dagegen unternommen hat

er bereits etwas, wenn er durch

Verkehrszeichen auf die schadhafte

Fahrbahn hinweist.

 

So musste die Kommune in Sachsen

nur deshalb für den Hinterachsschaden

eines Autos aufkommen,

weil sie ein 70 Zentimeter langes,

25 Zentimeter breites und 21

Zentimeter tiefes Schlagloch im

Straßenpflaster weder gesichert

noch davor gewarnt hatte (LG

Chemnitz, Az. 10 O 3613/97).

 

Baullastträger der verschiedenen

Straßenarten:

 

Bundesfernstraßen (Autobahn,

Bundesstraßen), z.B. A 13, B 98

– Bund

 

Landstraßen, Staatsstraßen, z.B.

L60, S100 – Land, Freistaat

 

Kreisstraße, zB. K 1142 – Landkreise

bzw. Kreisfreie Städte

 

innerörtliche Straßen, die für den

Straßenverkehr öffentlich gewidment

sind - Kommune

 

Privatstraßen, die nicht öffentlich

gewidmet sind – privater Eigentümer

der Straße

 

 

Bärnsdorf

 

Promnitz bei Volkersdorf: hier hatte der Bach genügend Platz, in die Aue

auszuweichen.

 

Feierliches Weihnachtsbaumverbrennen in Bärnsdorf.

 

 


 

RadeburgRadeburgInformationen und Bekanntmachungen der Stadt Radeburgmit den Ortsteilen Bärnsdorf, Bärwalde, Berbisdorf, Großdittmannsdorf und Kurort Volkersdorfamtliche Mitteilungen des Stadtrates und der Stadtverwaltung Radeburg

Stadt Radeburg - Ordnungsabteilung

 

Stadt Radeburg

 

Vorsorge bei Hochwasserlagen

 

Schiedsstelle/Friedensrichter

 

Heinrich - Zille - Straße 11, Erdgeschoss (Bürgerbüro)

 

jeden 1. Dienstag im Monat von 17.00 bis 18.00 Uhr

 

oder nach Terminvereinbarung; Tel.: 9610

 

 

 

Schriftverkehr bitte an:

 

Schiedsstelle der Stadt Radeburg; Postfach 24; 01469 Radeburg

 

Grundsätzlich werden bei Hochwasserlagen

durch die Feuerwehren

und sonstige Rettungskräfte

gefährdete Wohngrundstücke

und wichtige Infrastruktur zuerst

geschützt.

 

Wochenendgrundstücke oder ähnliches

können nur nachrangig oder

gar nicht behandelt werden.

 

Bitte sorgen Sie im Vorfeld auch

eigenständig mit Sandsäcken,

Folien, Pumpen etc. Schäden vor,

um die Feuerwehren zu entlasten!

 

Brennholz, Grünschnitt und sonstige

Anhäufungen in Nähe von

Gewässern sind zu entfernen, um

das Abfließen des Wassers nicht

zu behindern!

 

Stadt Radeburg

 

 

Entfernung von Eiszapfen an Gebäudedächern

 

Aus gegebenem Anlass wird darauf hin gewiesen, dass die Entfernung

gefährlicher Eiszapfen an Gebäudedächern eine Verpflichtung des

Hauseigentümers ist. Der Gehweg darf hierzu kurzfristig abgesperrt

werden, danach sind die Eiszapfen unverzüglich zu entfernen.

 

Sollten gefährliche Eiszapfen nicht entfernt werden, sind Maßnahmen

durch die Behörde bis hin zur kostenpflichtigen Ersatzvornahme

möglich.

 

Stadtverwaltung Radeburg

 

Ordnungsabteilung

 

Stadt Radeburg - Bauamt

 

Information zu Behinderungen durch Straßenausbau

Heinrich-Zille-Straße/Radeberger Straße

bis einschließlich Mühlgasse/August-Bebel-Straße

 

Die Bauarbeiten werden unter

Vollsperrung fortgesetzt. Zufahrten

der Anwohner sind möglich, die

Zufahrt zum Ärztehaus ist von der

Radeberger Straße her möglich.

 

Geparkt werden kann nicht! Mühlgasse,

August-Bebel-Straße und

Kirchplatz bleiben Sackgassen!

Die Zugänge werden provisorisch

über die Gehwege gewährleistet

– bitte beachten Sie die örtlichen

Gegebenheiten!

 

Der Zeitpunkt der erneuten Vollsperrung

mit absolutem Fahrverbot

zum Asphaltdeckeneinbau ist

witterungsabhängig, die Anwohner

werden per Postwurf informiert.

 

Alle Buslinien Richtung Großenhain

und Dresden fahren über

Am Sinter/Bahnhofsbrücke/Hospitalstraße

zum Busbahnhof und

zurück. Die Ersatzhaltestellen

sind Am Sinter in Höhe Parkplatz

Jugendclub. Die Buslinie nach

Coswig bedient die Haltestellen

Siedlung, Bahnhof, Gartenstraße.

 

Die Innenstadthaltestellen Friedhof/

Tankstelle/Markt/Großenhainer

Platz entfallen.

 

Bitte beachten Sie die Haltestellen-

informationen.

 

 

Freiwillige Feuerwehr Radeburg

 

Neues Löschfahrzeug

 

 

Gedenkfeier

 

Am 27.01.2011, 10 Uhr, findet im Zille-Hain Radeburg eine

 

Gedenkveranstaltung zu Ehren

der Opfer des Nationalsozialismus statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich

 

zur Teilnahme eingeladen.

 

 

Biathlon

 

Bei der Freiwilligen Feuerwehr

Radeburg ist seit Oktober ein

neues Hilfeleistungs-Löschfahrzeug

in Betrieb. Das so genannte

HLF 20/16 der Firma Iveco

Magirus wurde als Ersatz für

das Löschfahrzeug LF 16 W 50

angeschafft, was schon seit gut

30 Jahren im Dienste stand und

vor 3 Jahren altersbedingt ausgemustert

werden musste. Das

neue Fahrzeug wurde in enger

Zusammenarbeit zwischen der

Stadt, Freiwilligen Feuerwehr

und der Firma Iveco Magirus

Brandschutztechnik in Weisweil

bei Freiburg konfiguriert, geplant

und umgesetzt. Es setzt Maßstäbe

in Sachen neuester Brandschutztechnik

und sichert damit für

die nächsten 25–30 Jahre den

Brandschutz, sowie die technische

Hilfeleistung in Radeburg.

 

Als wir das Fahrzeug im September

abgeholt haben war daher das

äußere Erscheinungsbild noch

nicht vollständig, weder der Ortsschriftzug,

das Stadtwappen noch

der Funkrufname waren auf dem

Fahrzeug angebracht.

 

Um dies realisieren zu können,

benötigten wir die Unterstützung

einiger Sponsoren, wo wir an

dieser Stelle Danke sagen möchten,

die die Fahrzeugbeklebung

des neuen HLF20/16 ermöglicht

haben.

 

Auffällige Schriftzüge und Streifen

in gelber Farbe zieren nun

die Seiten und die Front des

Fahrzeugs. Die neue Farbgebung

ist vor allem eine Maßnahme der

Sicherheit, da der rot-gelbe Kontrast

das Auto im Straßenverkehr

deutlicher auffallen lässt.

 

Radeburger Biathleten holten zwei Siege

 

Biathlon Sachsen, Jugendsportspiele in Altenberg

(Sparkassenarena Osterzgebirge) am 09.01.2011

 

Beim ersten Biathlonwettkampf des

Nachwuchses in Sachsen stellten

sich ca. 160 Sportler der Altersklassen

AK 7-15 dem Starter.

 

Für die Biathleten aus der Region

Radeburg war es mit zwei Siegen

durch Frances Kaiser AK9w und

Marc-Ole Gogol AK9m über 2 km

ein erfolgreicher Einstand in die

neue Saison.

 

Mit drei Schießfehlern und einer

ausgezeichneten Laufleistung über

3 km kam Julia Naujokat in 18:05,2

auf Platz drei.

 

Die Sportler aus der Region Radeburg,

mit ihren Nachwuchsbiathleten,

waren auch im Jahr 2010 bei

der DSV-Rollskitour das Maß aller

Dinge.

 

Mit dem Erringen von fünf Meistertiteln

in der Gesamtwertung der

7 Rennen waren sie erneut sehr

erfolgreich.

 

Folgende Sportler holten die Titel:

 

Marc Ole Gogol S8, Frances Kaiser

S8, Bastian Wiedemeier J16, Sten

Kaiser Junioren,

 

Lutz Kaiser H 51

 

Eine Silbermedaille errang:

 

Julia Naujokat S11

 

LK

 

 

Sprechstunde Schwangerenberatung

 

Ort: Radeburg- Seniorenclub Meißner Str. 1 • 3. Donnerstag im Monat

9:00-10:30 · Voranmeldung erbeten unter 03521 7253452 · Themen: Antrag

Babyerstausstattung • allgemeine soziale Beratung rund um Schwangerschaft

 

A. Janotta, Sozialarbeiterin

 

Rentenberatung

 

Jeden zweiten Dienstag im Monat von

14-16 Uhr - Bürgerbüro

 

Erdgeschoß Stadtverwaltung - Bauamt

 

Schuldnerberatung in Radeburg

 

am Freitag, den 21.01. und 18.02.

von 9.00-12.00 Uhr; Bürgerbüro

 

Erdgeschoß Stadtverwaltung - Bauamt

 

Sitzung des Stadtrates

 

03.02.2011 - 19:30 Uhr

 

im Ratssaal der Stadt Radeburg

 

Technischer Ausschuß

 

15.02.2011 - 19.00 Uhr

 

im Ratssaal der Stadt Radeburg

 

 


 

RAZ-LESERREISEN

 

 

Zilleball Radeburg

 

Kultur- und Heimatverein Radeburg e. V.

 

Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte

 

Von Spinn- und anderen Schulen

 

Das neue Thema der „Schriftenreihe zur

Geschichte der Stadt Radeburg“

 

Erst de Klamotten borjen, denn jeschwooft bis in Morjen.

 

oder

 

„Der Kellner hat's Delirijum, die Wirtin latscht ins Hemde

rum, die Jäste, die sin knille – Hofball bei Vater Zille“

 

 

Nun schon zum vierten Mal konnte

in Fortführung einer alten Radeburger

Tradition der Zilleball im

Kulturbahnhof am 15. Januar 2011

stattfinden. Ursprünglich durch

den Kultur- und Heimatverein

wieder in´s Leben gerufen zum 150.

Geburtstag unseres Pinselheinrichs

hat sich dieser Ball nun endgültig

als feste Größe neben Zille-Lauf,

Zille-Kneipennacht und Zille-Weihnachtsmarkt

etabliert. Der Bahnhof

war mit seiner Sitzplatzkapazität

erschöpfend ausgefüllt und mit ausschließlich

zillegemäß kostümiertem

Publikum gut besucht. Dies lag auch

an der Möglichkeit sich vorab beim

Kostümverleih Tennert in Ebersbach

zeitgemäß und auswahlreich einzukleiden.

Nach Einlassbegleitung

durch den Leierkastenmann wurde

der Ball durch Frank Mietzsch eröffnet.

Das New Town Swing Orchestra

aus Dresden brachte die gut tanzbare

Swing-Musik dem aktiven Publikum

nahe. Die genialen Programmeinlagen

von Sigrid Garajak als „Claire

Waldoff“ mit ihrer Pianistin Stefanie

Rediske konnte die Gäste bis hin

zum vielstimmigen Mitsingen hinreißen.

Zur passenden Musik von

DJ Bongo gab die Tanzschule Graf

Grundschritte in Polka, Rheinländer

und Schieber. Zwei Schnellzeichner

zeichneten fortwährend

die Anwesenden und werden ihre

Zeichnungen mit Unterstützung für

die Auffrischung der lebensgroßen

Werker-Zillefiguren demnächst im

Internet veräußern. Der Erlös soll

dazu dienen, die durch Vandalismus

auf dem Weihnachtsmarkt zu

Schaden gekommenen Zillefiguren

zu restaurieren.

 

Zille-Speisen wurden in sehr guter

Qualität angeboten und die etwas

stockende Getränkeversorgung war

durchaus verzeihbar. Der Eintrittspreis

von 24€ erschien bei dem

Umfang des Programms – alleine

mit dem 16 Personen starken Orchester

– mehr als gerechtfertigt. Die

Gäste wurden vorzüglich unterhalten

und ein standesgemäßer Zilleball

ging weit nach Mitternacht seinem

feucht fröhlichen Ende entgegen.

Jetzt freut sich das anspruchsvolle

Publikum, vornehmlich mittleren

Alters, auf den nächsten Zilleball.

Auf dem Wege dahin wird das ganze

Programm „Claire Waldoff’s“ alias

Sigrid Garajak am 8. Oktober 2011

im Kulturbahnhof gastieren.

 

Burghard Wilbat

 

www.leierkastemann.com

 

 

Bildungs- und Haushaltungsschule für Töchter mittleren Standes

 

Von 2005 bis 2010 erschienen in

der Schriftenreihe 8 Hefte, davon

2 als Nachdrucke, 6 in eigener

Erarbeitung. Das sind etwa 500

Seiten Geschichte und Geschichten

unserer Stadt, zu denen neben den

Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft

Stadtgeschichte über 150

Bürger mit ihren ganz persönlichen

Erzählungen, Fotos, und anderem

Material beigetragen haben. Dafür

bedanken wir uns auch an dieser

Stelle noch einmal ganz besonders.

 

Nun das Thema Schulen: In unserer

Stadt gab es mehr als 10 Bildungseinrichtungen

- die älteste auf

einem Grundstück am Kirchplatz,

dann die Alte Schule an der Schulgasse,

das heutige Rathaus, die

Spinnschule, die Heinrich-Zille-

Schule, die Haushaltungsschule,

die Allgemeine bzw. dann landwirtschaftlich

orientierte Berufsschule,

die Außenstelle der Berufsschule

des VEG Pesterwitz, die Neue

Oberschule am Meißner Berg,

die Musikschule Wachsmuth, die

Förderschule, das Polytechnische

Zentrum, die neue Grundschule, die

Nebenstelle der Musikschule, der

Religionsunterricht im Pfarrhaus,

die alte Sonntagsschule usw.

 

Einige dieser Einrichtungen wirkten

weit über die Grenzen unserer Stadt

hinaus. Dazu gehörte als erstes die

„Bildungs- und Haushaltungsschule

für Töchter mittleren Standes“, die

am 25. April 1911 feierlich in dem

neuen Gebäude auf der Schulstraße

eingeweiht wurde.

 

100 Jahre später ist uns das Anlass,

der Geschichte aller Schulen nachzugehen,

die Haushaltungs- und

Berufsschule aber besonders zu

würdigen und ihr im April eine

Ausstellung im Heimatmuseum zu

widmen.

 

Es wäre schön, wenn sich wieder

viele Bürger daran beteiligen

würden:

 

1. Wer weiß noch etwas über die

Haushaltungsschule - wer kennt

noch Namen von Damen, die die

Schule besuchten, gibt es noch

Lehrbücher, Handarbeiten aus

dieser Zeit, Schürzen, Kochbücher

und anderes Material, Fotos/ Bilder,

Abschiedszeitungen, Geschichten –

Dinge, die zu so einer Einrichtung

gehörten.

 

2. Wer erinnert sich noch an die Zeit

als Berufsschule – 1945 bis etwa

1967/68 – und findet noch Zeugnisse,

Bücher, Bilder, Namen von

Lehrern, Fächer, die unterrichtet

wurden …

 

3. Dasselbe für die Zeit ab 1969,

als die Schule Nebenstelle der

Betriebsberufsschule des VEG

Pesterwitz mit der Ausbildungsrichtung

Geflügelzüchter war.

 

Für unser Heft suchen wir natürlich

Material für alle Schularten. Wer

weiß noch etwas zu berichten zu

Stichworten wie Kartoffelkäfersammeln,

Jungen-/ Mädchenklassen,

Sportunterricht, Theateraufführungen,

Schulfahrten, ab wann gab

es Schulspeisung, Prügelstrafen o.

a. Schulstrafen, Hausaufgabenhefte,

Umsiedlerkinder … Finden sich

noch Aufsätze, Episoden, besondere

Höhepunkte?

 

Das alles auch aus jüngerer Zeit –

auch das ist Geschichte.

 

Wir sammeln zunächst bis zum

31.März 2011, Ansprechpartner

sind Frau Hartmann im Heimatmuseum

und alle Mitglieder der

Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte.

 

 

Irene Andrä

 

 

Mittelschule „Heinrich-Zille“ Radeburg

 

Die Türen stehen offen

 

Wir laden Sie, gemeinsam mit der

Grundschule Radeburg, am 10.

Februar 2011 ab 17.00 Uhr recht

herzlich zum Tag der offenen Tür

in die Heinrich-Zille-Mittelschule

Radeburg.

 

In der gesamten Schule und dem

Zillebunker wird ein Programm

von uns Schülern und den Lehrern

vorbereitet. Ein Höhepunkt ist

zum Beispiel die Präsentation der

Ergebnisse aus der Zusammenarbeit

unserer 5. Klassen und der 4.

Klassen der Grundschule zu den

Themen: „Was hat mein Essen mit

dem Klima zu tun?“ und „Zivilcourage

- Was tut ihr?“

 

Außerdem finden Präsentationen

in den einzelnen Fachbereichen

statt, die Einblick in die Möglichkeiten

der Unterrichtsgestaltung

geben. Unsere Lehrer informieren

auch über den Schulalltag, die

Hausaufgaben- und Ganztagsbetreuung.

 

 

Für alle interessierten Gäste,

Eltern und Schüler werden Führungen

durch die Schule angeboten.

Weitere Höhepunkte sind

geplant.

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Lina Funke, Florence Bernhardt

 

 

Heimchentag im Juni 1916

 

Kultur- und Heimatverein • TSV

 

Bärwalde

 

18. Zillelauf mit Neuerungen

 

Schüsseltreiben OHNE Treibjagd

 

Am Samstag, dem 08.01.2011 war

wie jedes Jahr Anfang Januar, die

traditionelle Treibjagd in den Bärwalder

Fluren, angesetzt. Wegen

des schlechten Wetters, den vielen

Schneemassen in Wald und Flur, fiel

die Treibjagd aus. Das Wild muß bei

dem vielen Schnee und dem wenigen

Futter nicht auch noch durch den

Wald gehetzt werden. Die Tiere

müssen auch geschont und nicht nur

gejagt werden.

 

Um die Tradition der jährlichen

Treibjagd aufrecht zu erhalten,

fand das Schüsseltreiben auf dem

Gelände des Jugendclubs Bärwalde

statt. Der Einladung für diesen

Nachmittag folgten viele Jäger

sowie Treiber aus dem Ort. Zwischen

den Jägern und Treibern war

eine rege Diskussion über jagen und

schonen des Wildes, auch Jägerlatein

stand auf der Tagesordnung. Bei

einem kräftigen und sehr schmackhaften

Wildgulasch, den eine Köchin

aus Bärwalde zubereitet hatte und

einigen Flachen Bier, war es ein sehr

schöner Nachmittag.

 

Bei dieser Gelegenheit möchten wir

uns bei den Jagdpächtern, Organisatoren

sowie den fleißigen Helfern

recht herzlich bedanken, denn ohne

sie hätte das Schüsseltreiben nicht

stattfinden können.

 

Wir hoffen, daß im Januar 2012

wieder ein Schüsseltreiben aber mit

Treibjagd sein wird.

 

EPD

 

Bereits am 26.03.2011 geht es an

der Radeburger Friedrich-Ludwig-

Jahn-Kampfbahn an den Start zum

18. Heinrich Zille Lauf.

 

Veranstalter sind wieder der

Kultur- und Heimatverein Radeburg

e.V. sowie die TSV 1862

Radeburg e.V. Die Veranstalter

können auf eine positive Entwicklung

der Teilnahmen zurückblicken.

So waren es 2008 insgesamt

238 Teilnehmer, 2009 dann schon

409 und 2010 sogar 517. 2010

liefen außerdem 186 Kinder mit,

die die 0,4 oder 2,0 km bewältigt

haben.

 

Der Lauf wird wieder als Volkslauf

ausgeschrieben, das heißt, jeder

kann sich eine Strecke zwischen

0,4 km und 10,7 km aussuchen,

entsprechend seiner Fitness oder

seiner Lauflust.

 

Für ambitionierte Läuferinnen

und Läufer sind 5,3 und 10,7 km

vorgesehen. Schüler die 2004

geboren wurden oder jünger sind,

können sich über 400 m, also auf

der Stadionrunde probieren. Die

Schüler der Jahrgänge 1996 bis

2003 sollten 2,0 km laufen, vom

Sportplatz bis zum Campingplatz

und zurück.

 

Bei den Wettkampfläufern geht es

um Punkte für den 13. Meißner

Sparkassencup und Punkte für die

Dresdner Rangliste 2011. Neu ist

eine Wertung für die beste Radeburgerin

und den besten Radeburger

über 5,3 und 10,7 km, die mit

Pokalen geehrt werden.

 

Die Startzeiten sind wie folgt

vorgesehen:

 

 0,4 km 9:30 Uhr

 

 2,0 km 9:40 Uhr

 

 10,7 km 10:05 Uhr

 

 5,3 km 10:15 Uhr

 

Demnach kann man für den Nachmittag

noch etwas andres planen.

Um die Veranstaltung recht zügig

durchzuführen, bitten die Veranstalter

um rechtzeitige Teilnahmemeldungen.

 

 

Anmeldungen sind möglich über

das Internet unter www.zillelauf.

de, per Fax 035208-80928 oder

mit der Post an Iris Messerschmidt,

Rödertalweg 7, 01471 Radeburg.

 

Für die Realisierung des Laufes

werden noch Helfer gesucht, wer

also an diesem Tag zwischen 08:00

Uhr und 12:00 Uhr mithelfen

möchte, kann sich spätestens am

25.03.2011 auf dem Sportplatz an

der Jahnallee melden.

 

Die Schirmherrschaft hat wieder

der Präsident des Sächsischen

Landtages, Herr Dr. Matthias

Rößler, übernommen, der auch

selbst wieder, wie im Vorjahr, mit

an den Start gehen wird.

 

Armin Zosel

 

 

Verkehrsverbund Oberelbe

 

Fahrgastbefragung im

Verkehrsverbund Oberelbe

 

Vom 15. Januar bis 13. März 2011

läuft im Auftrag des Verkehrsverbunds

Oberelbe (VVO) der erste

Teil einer umfangreichen Fahrgastbefragung

in Bussen und Bahnen

des gesamten Verbundraums. Die

Erhebung wird in insgesamt vier

Perioden mit dem Ziel durchgeführt,

aktuelle Daten über die Verkehrsnachfrage

im Stadt-, Regionalbus-

und Schienenpersonennahverkehr

zu erhalten. Zuletzt fand im Jahr

2006/2007 eine derartige Fahrgastbefragung

statt.

 

Die Interviewer werden die Fahrgäste

unter anderem nach ihren

Haltestellen, dem Zweck ihrer Fahrt

und der genutzten Fahrausweisart

fragen. Im Interesse fundierter und

repräsentativer Ergebnisse bittet der

VVO die Fahrgäste um eine kooperative

Teilnahme an der Befragung.

 

Selbstverständlich werden alle mitgeteilten

Daten vertraulich behandelt

und ausschließlich zur Erfüllung

der vorliegenden Aufgabenstellung

genutzt.

 

 


 

Apothekenbereitschaftsplan

 

 

KOMMT GRATULIEREN

 

Ev.-Luth. Kirche Radeburg

 

 

Bereitschaftszeiten der Apotheken in Großenhain und Radeburg:

 

- tägl. von 8 Uhr bis zum nächsten Tag 8 Uhr

 

- zusätzl. Spätdienste Mo-Fr von 18 Uhr - 20 Uhr

 

- zusätzl. Dienste an Sonn- u. Feiertagen von 10 - 12 Uhr, 17-19 Uhr

 

Herzliche Glückwünsche übermittelt

 

die Stadtverwaltung Radeburg

 

Sonntag, den 23. Januar 9.00 Uhr Predigtgottesdienst mit Tauf-

gedächtnis gleichzeitig Kinder-

gottesdienst anschließend

Kirchenkaffee

 

Sonntag, den 30. Januar 9.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst

 

 gleichzeitig Kindergottesdienst

 

Sonntag, den 06. Februar 9.00 Uhr Predigtgottesdienst mit Tauf-

gedächtnis; gleichzeitig Kinder-

gottesdienst anschließend

Kirchenkaffee

 

Sonntag, den 13. Februar 9.00 Uhr Predigtgottesdienst

 

 gleichzeitig Kindergottesdienst

 

 

 

Bibelstunden: 19.30 Uhr jeden Mittwoch

 

Junge Gemeinde: 18.00 Uhr jeden Mittwoch

 

Frauenkreis: 14.30 Uhr Dienstag, den 01. Februar

 

Kreis der Mitte: 19.30 Uhr Dienstag, den 08. Februar

 

Mutti-Kind-Kreis: 9.00 Uhr Dienstag, den 25. Januar,

08. und 22. Februar

 

Freiraum für Frauen: 9.30 Uhr Donnerstag, den 10. Februar

 

Vierzig-Plus-Minus: 19.30 Uhr Dienstag, den 25. Januar

 

Vorschulkreis: 9.30 Uhr Sonnabends außer in den Ferien

 

 

 

Wir laden ein zum Frauenfrühstück

 

,,... einmal den Alltag unterbrechen ...

 

am Donnerstag, dem 10. Februar 2011 - 8.30 Uhr in Naunhof.

 

Eingeladen sind Frauen allen Alters zu einem Vormittagsprogramm

 

mit gemeinsamen Frühstück. Kinder sind herzlich willkommen.

 

 

 

Sprechzeit Pfr. Seifert: dienstags 17 - 18 Uhr

oder nach Vereinbarung!

 

 Telefon: 035208/349617

 

Im Namen der Kirchvorsteher und Mitarbeiter

grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer Frank Seifert

 

22.1. Alte Apotheke Weinböhla Stadt -Apotheke 17 -19

 

23.1. Elbtal -Apotheke Meißen (im Elbe-Center)

Stadt -Apotheke 10 -12 & 17 -19

 

24.1. Apo. am Kupferberg Großenhain Apo. am Kupferberg 18 -20

 

25.1. Hahnemann -Apotheke Meißen Apo. am Kupferberg 18 -20

 

26.1. Apotheke im Kaufland Meißen Mohren -Apotheke 18 -20

 

27.1. Löwen -Apotheke Großenhain Löwen -Apotheke 18 -20

 

28.1. Moritz -Apotheke Meißen Mohren -Apotheke 18 -20

 

29.1. Apotheke am Kirchplatz Weinböhla Löwen -Apotheke 17 -19

 

30.1. Löwen -Apotheke Radeburg Löwen -Apotheke 10 -12 & 17 -19

 

31.1. Rathaus -Apotheke Weinböhla Marien -Apotheke 18 -20

 

1.2. Triebischtal -Apotheke Meißen Apo. am Kupferberg 18 -20

 

2.2. Stadt -Apotheke Großenhain Stadt -Apotheke 18 -20

 

3.2. Markt -Apotheke Meißen Mohren -Apotheke 18 -20

 

4.2. Löwen -Apotheke Großenhain Löwen -Apotheke 18 -20

 

5.2. Löwen -Apotheke Radeburg Apo. am Kupferberg 17 -19

 

6.2. Moritz -Apotheke Meißen Apo. am Kupferberg 10 -12 & 17 -19

 

7.2. Elbtal -Apotheke Meißen (im Elbe-Center)

Stadt -Apotheke 18 -20

 

8.2. Apotheke am Kirchplatz Weinböhla Marien -Apotheke 18 -20

 

9.2. Regenbogen -Apotheke Meißen Stadt -Apotheke 18 -20

 

10.2. Moritz -Apotheke Meißen Löwen -Apotheke 18 -20

 

11.2. Triebischtal -Apotheke Meißen Apo: am Kupferberg 18 -20

 

12.2. Hahnemann -Apotheke Meißen Mohren -Apotheke 17 -19

 

13.2. Apotheke im Kaufland Meißen -Triebischtal

Stadt -Apotheke 10 -12 & 17 -19

 

14.2. Hahnemann -Apotheke Meißen Marien -Apotheke 18 -20

 

15.2. Apotheke im Kaufland Meißen -Triebischtal

Mohren -Apotheke 18 -20

 

16.2. Löwen -Apotheke Radeburg Apo. am Kupferberg 18 -20

 

17.2. Alte Apotheke Weinböhla Löwen -Apotheke 18 -20

 

18.2. Apotheke am Kirchplatz Marien -Apotheke 18 -20

 

19.2. Markt -Apotheke Meißen Mohren -Apotheke 17 -19

 

20.2. Triebischtal -Apotheke Meißen Stadt -Apotheke 10 -12 & 17 -19

 

zum 75. Geburtstag

 

am 23.01. Kündscher, Gisela Dresdner Straße 54

 

am 26.01. Weser, Rosmarie Lindenallee 6

 

am 05.02. Düring, Dieter Bärwalder Straße 8 B

 

am 05.02. Kossebau, Ruth Meißner Berg 70

 

am 13.02. Panicke, Werner Bergstraße 3, Volkersdf.

 

am 13.02. Proschmann, Brigitte Bärnsdorfer Hauptstr. 94

 

am 17.02. Kaule, Reiner Meißner Straße 4

 

zum 80. Geburtstag

 

am 27.01. Zerndt, Manfred Anbaustraße 11

 

am 04.02. Jaschob, Brigitte Gartenstraße 18

 

am 13.02. Lösche, Gottfried Weinbergstraße 1

 

zum 90. Geburtstag

 

am 22.01. Kempin, Elisabeth Hospitalstraße 16

 

am 08.02. Frenzel, Helfried Hospitalstraße 16

 

zum 91. Geburtstag

 

am 09.02. Eulitz, Esther Lindenallee 8 A

 

 Zur Goldenen Hochzeit

 

 am 18.02.2011 gratulieren wir ganz herzlich

 

 dem Ehepaar Hannelore und Rainer Börner,

 

 Carolinenstr. 5

 

 Nachträglich gratulieren wir zur

 

 Diamantenen Hochzeit

 

 dem Ehepaar Gerda und Werner Johne,

 

 Hauptstraße 4 in Großdittmannsdorf

 

 

Zahnärztlicher Notdienst Radeburg / Moritzburg

 

An Samstagen, Sonntagen, Feiertagen jeweils von 9-11 Uhr

 

22./23.01. Frau Dipl. med. Grosche,

 

 OT. Hermsdorf, Dresdner Str. 89

 

 Tel. 035205/ 73483

 

29./30.01. Herr Dr. Hentschel,

Ottendorf-Okrilla, Radeburger Str. 9

 

 Tel.: 035205/ 74571

 

05./06.02 Frau Dr. Muschter

 

 Ottendorf-Okrilla, Radeburger Str.16

 

 Tel. 035205/54387

 

12./13.02 Herr Dr. Zimmer

 

 DD-Weixdorf,

 

 Schönburgstr. 21a

 

 Tel. 0351/8804921

 

 Tel. priv. 0351/8804202

 

19./20.02 Herr ZA Schmidt

Ottendorf-Okrilla, Auenstr. 1

 

 Tel. 035205/54346

 

 Tel. priv. 035795/32297

 

 

Breitband

 

Vodafone schließt „weiße

Flecken“ im Wochentakt

 

 

… das teilt der Konzern seinen

Kunden in seinem aktuellen Newsletter

mit.

 

Demzufolge will der Konzern derzeit

unterversorgte Gebiete mit LTE, dem

kabellosen 50-Mbit- "Turbo-Internet"

ausstatten und verspricht darin,

dass „bis Ende 2011 alle weißen

Flecken von der Internet-Landkarte

verschwunden sind“.

 

In dem Newsletter heißt es weiter:

„Als erster Telekommunikationskonzern

überhaupt bietet Vodafone

seit Anfang Dezember auch die passende

Hardware für das LTE-Netz

an. Damit stehen Sie in der ersten

Startreihe, wenn in Ihrer Region die

LTE-Ampel auf grün springt. Der

Vodafone LTE Internet-Stick ist der

"Zündschlüssel" für den Internet-

Turbo-Motor und bringt Mac, PC,

Notebook und Netbook kabellos mit

bis zu 50 MBit/s ins Netz.“

 

Durch den Bund wurde den Telekommunikationsunternehmen,

die

sich an LTE beteiligen auferlegt, die

Lücken nach einer Prioritätenliste,

die RAZ vorliegt, „abzuarbeiten“.

 

Priorität 1 haben dabei in unserem

Verbreitungsgebiet alle Orte der

Gemeinden Ebersbach, Thiendorf,

Schönfeld, Lampertswalde, Tauscha,

Weißig a.R.

 

Priorität 2 haben alle Ortsteile der

Stadt Radeburg und der Gemeinde

Moritzburg. Mit der Erschließung

der Prioritätsstufe 2 darf erst begonnen

werden, wenn ALLE Standorte

mit Priorität 1 erschlossen sind.

 

KR

 

Infos:

 

www.heidebogen.eu/breitband

 

 

Ärztliche Notdienste

 

 

Rettungsstelle Meißen:

 

Die Vermittlung des diensthabenden

Bereitschaftsarztes erfolgt in dieser

Zeit über die

 

 

03521-73 85 21

 

Bereitschaftszeiten:

 

Mo, Di, Do: 19.00 – 7.00 Uhr

 

Mi: 14.00 – 7.00 Uhr

 

Fr: 14.00 – 8.00 Uhr

 

Sa: 08.00 – 8.00 Uhr

 

So u. Feiertag:

 

8.00 – 8.00 Uhr bzw. 7.00 Uhr

 

 

Impressum: Radeburger Anzeiger, seit 1876, 135. (22.) Jahrgang, neu begründet auf Anregung des Runden Tisches 1990 von Frau Kerstin Fuhrmann und Herrn Pfarrer i.R. Martin Koch, Amtsblatt der Stadt Radeburg, unabhängige Zeitung und Bekanntmachungsblatt

für Radeburg (mit Bärwalde, Bärnsdorf, Berbisdorf, Volkersdorf und Großdittmannsdorf), mit dem Amtsblatt der Gemeinde Ebersbach (mit Beiersdorf, Bieberach, Cunnersdorf, Ermendorf, Freitelsdorf, Hohndorf, Kalkreuth, Lauterbach, Marschau, Naunhof, Reinersdorf

und Rödern), Steinbach, Tauscha (mit Dobra, Kleinnaundorf, Würschnitz und Zschorna) sowie dem Informationsblatt für Medingen. Herausgeber, Layout und Satz: Werbung und Kommunikationsdesign Klaus-Dieter Kroemke e.K., August-Bebel-Str. 2, Tel. (035208)

80810. Verantwortlicher Redakteur: Klaus-Dieter Kroemke, August-Bebel-Str. 2, Tel. (035208)80810, Fax: 80811, Internet: www.radeburger-anzeiger.de, e-Mail: werbung@radeburg.de;Verantwortlich für die amtlichen Teile: Für Amtsblatt der Stadt Radeburg:

Bgmst. Dieter Jesse, für Amtsblatt der Gemeinde Ebersbach: Bgmst. Margot Fehrmann, für Amtsblatt des AZV „Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth“, Margot Fehrmann, Vorsitzende des AZV. Verantwortliche für den Anzeigenteil: Monika Kroemke, August-Bebel-

Str. 2, 01471 Radeburg, Tel.: (035208) 80810, Fax. 80811. Verantwortliche für die Verteilung: PNP Direktwerbung Distribution GmbH; Tel.: 03722/524221 oder 524231 - Der Radeburger Anzeiger erscheint i.d.R. monatl., die enthaltenen Amtsblätter mindestens

1 x im Monat. Anzeigenschluß ist am letzten Freitag vor dem jeweiligen Ausgabetag. Spätere Annahme auf Anfrage. Preise und Rabatte laut gültiger Preisliste: Nr.1/2005, Mediadaten werden auf Wunsch zugesandt. Ortspreis 0,70 Euro/mm, für private Anzeigen

0,35 Euro/mm. Für die Gemeindeverwaltungen der o.g. Gemeinden, gemeinnützige Vereine und nichtkommerzielle Veranstaltungen kostenlose Veröffentlichungsmöglichkeit, bei mit Einnahmen verbundenen Veranstaltungen 0,35 Euro/mm. Rechte: Nachdruck,

auch auszugsweise, oder Kopie, auch von Teilen, einschließlich Teilen aus Anzeigen, nur mit schriftlicher Genehmigung der Redaktion und der Urheber. Verstöße werden nach dem Urheberrechtsgesetz geahndet. Namentlich gekennzeichnete Beiträge müssen nicht mit der

Meinung der Redaktion übereinstimmen. Dies gilt auch für Leserzuschriften. Leserzuschriften werden als zur Veröffentlichung bestimmt angesehen, wenn nichts Gegenteiliges ausdrücklich vermerkt ist und können ohne Rücksprache mit dem Verfasser gekürzt werden.

 

 


 

Dresdner Heidebogen

 

 

Helden, Mythen und Legenden,

 

werden in RABU nie enden!

 

54. Saison

 

 Netzwerk „Tag der

Parks und Gärten“

wächst weiter

 

Die Anmeldungen zum Faschingsumzug

am Sonntag, den 6. März

2011 werden bis 02.02.2011 bei Foto

Eulitz, Markt 8 oder Werbung &

Kommunikationsdesign Klaus Kroemke,

August-Bebel-Straße 2 oder

über Internet entgegengenommen.

Bei der Planung und beim Bau der

Umzugswagen bitten wir unbedingt

darauf zu achten, dass aufgrund der

Marktüberdachung die maximale

Höhe von 3,70 m nicht überschritten

wird. Höhere Fahrzeuge werden vor

der Meißner Straße aus dem Umzug

genommen. Aufgrund der verkehrstechnischen

Bedingungen bitten wir

um Verständnis, dass keine LKW mit

Sattelauflieger mehr für den Umzug

berücksichtigt werden können!

 

Am Mittwoch, dem 16.02.2011, 19

Uhr wird wieder eine Zusammenkunft/

Belehrungsveranstaltung aller

Umzugsgruppen-Verantwortlichen

stattfinden. Wir bitten um vollständige

Ausfüllung der Anmeldung,

damit der Umzug qualifiziert zusammengestellt

werden kann.

 

Wie im vergangenen Jahr werden wir

den Saisonabschluß am Faschings-

Dienstag mit der Umzugs-Auszeichnungsveranstaltung

kombinieren und

beim Ausklang auf dem Hischsaal

nochmals ein rauschendes Fest feiern!

 

Mit Prämierung der Gruppen, mit

RCC- Programm, mit traurig-schöner

Entkrönung unseres Prinzenpaars

- und mit Euch in Euren Original-

Umzugskostümen.

 

Auf Basis der Prämierungsreihenfolge

erhalten die auch 2011

teilnehmenden Gruppen, die 2010

die Plätze 1-30 belegten, jeweils

4, alle anderen 2 Freikarten. Diese

werden bei der Umzugsbelehrung

übergeben.

 

Zum ersten Treffen des Gartennetzwerks

"Tag der Parks und Gärten im

Dresdner Heidebogen" am vergangenen

Dienstag konnten nunmehr

bereits 13 Park- und Gartenanlagen

gezählt werden.

 

2009 startete das Netzwerk mit

9 Parkanlagen, die gemeinsam

an einem Sonntag ihre Tore für

Besucher öffnen und aufmerksam

machen, für die wunderbaren Kleinode

der Region. 2010 kamen die

privaten Gärtnereien in Grüngräbchen

und Steinbach hinzu, sowie

der Barockgarten um das Schloss

Zabeltitz. 6 Tage vor dem zweiten

Tag der Parks und Gärten verwüstete

der Tornado vom Pfingstmontag

2010 die Großenhainer Parkanlage

des Kupferbergs und den Stadtpark.

Eine Teilnahme war damit unmöglich.

Der Wideraufbau forderte den

Großenhainern alles ab.

 

2011 findet der dritte Tag der Parks

und Gärten am 29. Mai statt. Die zerstörten

Großenhainer Parkanlagen

bleiben dem Netzwerk aber treu und

sind in diesem Jahr wieder mit dabei.

"Wir wollen eine Art Baustellenbesichtigung

machen." sagt Matthias

Schmieder von der Stadtverwaltung

Großenhain. "Die Leute wollen

wissen, was in ihren Parks passiert.

Wir schauen uns an diesem Tag

gemeinsam mit den Besuchern in

den Parks um und erklären, was neu

gepflanzt wird, wo und vor allem

warum man sich für diese oder jene

Baumart entschieden hat."

 

Neues Mitglied ist die Parkanlage

um das Schloss Hermsdorf bei

Ottendor-Okrilla. Die Schlossparkgesellschaft,

die sich mit großem

Erfolg um die kulturelle Nutzung

von Schloss und Park bemüht, ist

dem Netzwerk gern beigetreten. Ihr

Ziel ist es besonders dem Dresdner

Publikum die Anlagen im Heidebogen

nahe zu bringen. Die vielen

Ehrenamtlichem um Vorsitzenden

Frank Holata werden Schloss- und

Parkführungen anbieten und dabei

das ein oder andere Schlossgeheimnis

lüften. Für kulinarische Genüsse

wird ebenfalls gesorgt sein.

 

Alle Informationen zum Tag der

Parks und Gärten sind unter

 

www.heidebogen.eu/gartenkultur

zu finden. Anfang März werden

die Broschüren zur Veranstaltung

überall erhältlich sein.

 

 

Bärnsdorf

 

Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise!

 

Die Sehenswürdigkeiten in Moritzburg,

Kostbarkeiten der Umgebung,

geschichtsträchtige Bauten, Natur

und einmalige Landschaftseindrücke

- das alles liegt so nah: vor

den Toren Dresdens. Und wenn Sie

Einwohner des Promnitztales oder

der umliegenden Gemeinden sind,

dann liegt Ihnen diese prächtige

Vielgestaltigkeit der Moritzburger

Kleinkuppenlandschaft tagtäglich

zu Füßen!

 

Herr Dr. Olaf Bastian, Autor des

Bildbandes „Moritzburger Landschaften“

begibt sich mit uns am

23.01.2011 ab 14 Uhr auf eine

sehenswerte Reise durch unsere

Heimat. Lassen Sie sich verzaubern

von dem Abwechslungsreichtum

unserer Natur, erfahren Sie mehr

über heimische Pflanzen und Tiere

und über die Geschichte unserer

Vorfahren.

 

Der Heimat- und Naturschutzverein

Promnitztal e.V. lädt Sie herzlich zur

Power Point Präsentation

 

„Moritzburger Landschaften” mit

dem Autor Dr. Olaf Bastian ein.

 

Unkostenbeitrag 2,50 €

 

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir stimmen Sie bei Kaffee und

hausbackenem Kuchen oder einem

Glühwein auf das Erlebnis ein!

 

Anita Bätz, Vereinsmitglied

 

Heimat- und Naturschutzverein

Promnitztal e.V.

 

Dorfgemeinschaftshaus

 

01471 Radeburg, OT Bärnsdorf,

 

Bärnsdorfer Hauptstr. 48

 

Tel./Fax: 035208 2670

 

(Herr Herklotz)

 

 

DEKRA

 

Tagfahrlicht ab 2011 Pflicht?

 

Ab 7. Februar 2011 müssen alle

neuen Pkw- und Transportermodelle

mit Tagfahrlicht ausgestattet sein,

18 Monate später (ab August 2012)

auch alle neuen Nutzfahrzeugmodelle.

Muss ich da ab Februar 2011

mit meinem älteren Auto auch am

Tag mit Licht fahren, will Carla

Leuchte aus Dresden wissen.

 

 

 

„Nein, eine generelle Lichtpflicht

auch am Tage schreibt diese EU-

Regelung so nicht vor“, erklärt

Wolfgang Thamm von DEKRA in

Dresden. Es wird lediglich so sein,

dass ab dem 7. Februar 2011 in den

Verkehr kommende neue Pkw- und

Transportermodelle mit Tagfahrlicht

unterwegs sein werden. Das spezielle

Tagfahrlicht schaltet sich beim

Starten des Motors automatisch ein

und verlöscht auch erst mit dem

Abstellen des Motors. Fahrzeuge,

die diese Ausstattung noch nicht

haben, müssen in Deutschland am

Tage nicht mit Licht fahren.“ Das

Tagfahrlicht entbindet die Kraftfahrer

allerdings nicht vom vorgeschriebenen

Einsatz von Abblend- bzw.

Fernlicht. Wer beispielsweise am

Tag in einen Tunnel einfährt, muss

das Abblendlicht einschalten. Da

beim Tagfahrlicht nur die speziellen

Lampen in der Fahrzeugfront leuchten,

wäre man im Tunnel sonst ohne

Rücklicht unterwegs. Tagfahrlicht

ist deshalb niemals als Ersatz für das

Abblendlicht zu sehen.

 

 

 

DEKRA Experte Wolfgang Thamm

empfiehlt jedoch allen Kraftfahrern,

auch am Tage mit Licht zu

fahren: „Wer ein Fahrzeugmodell

ohne Tagfahrlicht nutzt, sollte das

Abblendlicht auch tagsüber einschalten.

In diesem Fall geht es um

das Gesehen werden, so wie es für

Motorräder schon seit vielen Jahren

Usus ist.“ Die Funktionskontrolle

des Tagfahrlichtes bei den neuen

Fahrzeugmodellen wird zukünftig

auch Bestandteil der DEKRA-

Hauptuntersuchung sein. Weiter

rät der Dresdner DEKRA Experte:

„Wer das Tagfahrlicht an seinem

Pkw selbst nachrüstet, muss unbedingt

die gesetzlichen Anbaumaße

und elektrischen Schaltvorschriften

beachten. Derzeit müssen unsere

Prüfingenieure recht häufig unsachgemäße

Nachrüstungen des Tagfahrlichtes

beanstanden.“

 

 Rolf Westphal

 

kostenfreier Beratungs- und Planungsservice vor Ort

035205-75 36 40info@rundr-wms.dewww.rundr-wms.de01458 Ottendorf-Okrilla

OT HermsdorfAm Steinbruch 28


 

Handwerkskammer Dresden

 

Schönfeld

 

Die Mittelschule Schönfeld

lädt wieder ein

 

Kitas und Schulen ziehen mit bei der

Suche nach dem richtigen Beruf

 

Bei der Suche nach Lehrlingen

geht die Handwerkskammer Dresden

(HWK) neue Wege und setzt

dabei vor allem auf den hiesigen

Nachwuchs – und zwar bereits im

Kita-Alter. So nahmen im vergangenen

Jahr erstmals 797 Erzieherinnen

und Erzieher aus sächsischen

Kitas an Einführungsworkshops

im Rahmen der Initiative „Haus der

kleinen Forscher“ teil.

 

Dabei wird vermittelt, wie man den

Drei- bis Sechsjährigen Themen

aus Naturwissenschaft und Technik

spielerisch nahebringen kann.

Die Handwerkskammer Dresden

macht sich für dieses Kooperationsprojekt

stark und konnte bereits

Workshops für insgesamt 276 Kitas

anbieten. Das Interesse ist riesig. In

dem Netzwerk sind mit Stand vom

31. Dezember 2010 bereits 1047

Kitas gelistet. Für das Jahr 2011

sind schon 42 Workshops allein im

ersten Halbjahr geplant.

 

Claus Dittrich, Präsident der

Handwerkskammer Dresden: „Wir

können mit der Berufsorientierung

gar nicht früh genug beginnen,

denn uns liegt bei der Suche nach

Fachkräften besonders der in Sachsen

vorhandene Nachwuchs am

Herzen. Das ist auch nötig, denn

die Zahl der Schulabgänger ist in

einem einzigen Jahr um fast 20

Prozent gesunken. Immerhin ist die

Zahl der Ausbildungsverträge im

Bereich unserer Kammer dagegen

nur leicht um rund sechs Prozent

zurückgegangen. Das zeigt, dass

wir die richtigen Hebel ansetzen.

Es zeigt aber auch, dass wir diese

Hebel künftig noch stärker bedienen

müssen.“ Insgesamt schlossen

Handwerksfirmen im Dresdner

Kammerbezirk im vergangenen

Jahr 2085 Ausbildungsverträge

mit Lehrlingen ab. Die Dresdner

Kammer vertritt rund 22.500 Mitgliedsbetriebe.

 

 

1000 Schüler aus nehmen an Praktikum

teil Intensive Kontakte pflegt

die Handwerkskammer auch zu

sächsischen Mittelschulen, Förderschulen

und Gymnasien. Rund

1000 Schüler nehmen bis Ende

2011 an einem zweiwöchigen

Praktikum teil. Sie können dabei

in den Bildungszentren der Handwerkskammer

in Dresden oder

Pirna ihr Talent in verschiedenen

Berufsfeldern testen.

 

Zur Auswahl stehen die Bereiche

Bau, Holz, Elektro, Farbe,

Metall und Raumausstattung,

aber auch Gebäudereinigung,

Bäcker, der Kfz-Bereich und

die Zahntechnik. Das Angebot

richtet sich an die Schüler der

8. Klassen. Damit die Schüler nicht

aufs Geratewohl losmarschieren,

kommt vorab eine Sozialpädagogin

in die Schulen und es werden

so genannte Potenzialanalysen

erstellt. Daraus ergeben sich erste

Hinweise, welche Stärken die

künftigen Lehrlinge mitbringen

und wofür sie sich interessieren.

22 Mittelschulen, zwei Förderschulen

und ein Gymnasium sind

dafür mit der Handwerkskammer

Dresden im intensiven Kontakt

und haben entsprechende Kooperationsverträge

abgeschlossen. Die

Kammer beteiligt sich seit Juni

2009 an dieser Initiative des Bundesbildungsministeriums,

das unter

dem Titel „Förderung der Berufsorientierung

in überbetrieblichen und

vergleichbaren Bildungsstätten“

firmiert.

 

Lehrlingsaustausch mit Polen,

Frankreich, Tschechien und Ungarn

Bei der Suche nach Fachkräften

steht für die Dresdner Kammer der

in Sachsen vorhandene Nachwuchs

im Vordergrund, zunehmend wird

aber auch über die Grenzen geschaut.

 

Teilweise langjährige Kooperationen

gibt es mit Polen, Frankreich,

Tschechien und Ungarn.

 

Dabei absolvieren Lehrlinge aus

den Partnerländern ein zumeist

dreiwöchiges Praktikum bei einem

Handwerksbetrieb aus dem Bereich

der Handwerkskammer Dresden –

oder sächsische Lehrlinge bei Partnerbetrieben

im Ausland. Allein im

Jahr 2010 nahmen 88 Lehrlinge aus

Polen, Tschechien und Frankreich

an dem Austausch teil. So weilten

im September 2010 zwölf deutsche

Lehrlinge für drei Wochen in Polen,

im Oktober 2010 waren im Gegenzug

zehn polnische Lehrlinge drei

Wochen in Sachsen. Eine besonders

intensive Zusammenarbeit

gibt es mit der Handwerkskammer

Wroclaw.

 

2011 wird der Austausch fortgesetzt.

Vom 23. März bis 16. April

kommen 20 polnische Lehrlinge

aus Wroclaw zu einem Betrieb im

Kammerbezirk der Handwerkskammer

Dresden, im September

nehmen weitere zwölf polnische

Lehrlinge an dem Austauschprogramm

teil.

 

Auch deutsche Lehrlinge nutzen

diese Gelegenheit gern. Im Oktober

fahren zwölf Friseur- und Bäckerlehrlinge

aus unserem Kammerbezirk

nach Polen. In den vergangenen

zehn Jahren waren zudem bereits

100 Lehrlinge aus Frankreich zum

Praktikum bei einem Handwerksbetrieb

der Handwerkskammer Dresden.

Jugendliche aus den genannten

Ländern erhalten dadurch die Gelegenheit,

die sehr gute Ausbildung

im sächsischen Handwerk kennen

zu lernen.

 

Lehrstellenbörse des sächsischen

Handwerks im Internet:

 

www.ich-kann-etwas.de

 

Darüber hinaus beteiligt sich die

HWK seit 2003 am „Girl´s Day“

– einem Informationsangebot, das

sich speziell an junge Mädchen

richtet und jedes Jahr am dritten

Donnerstag im April stattfindet.

Auch am Programm „Jobstarter“

des Bundesbildungsministeriums

ist die HWK intensiv beteiligt. Zur

Vorbereitung auf die Berufsausbildung

können Schulabgänger bei

Bedarf außerdem ein Berufsvorbereitungsjahr

(BJV) absolvieren.

Das Handwerk bildet bundesweit

in 151 Berufen aus, im Bereich der

Handwerkskammer Dresden sind

es mehr als 80. Welche Berufe es

gibt und welche Lehrstellen im Jahr

2011 schon jetzt angeboten werden,

darüber informiert das sächsische

Handwerk beispielsweise mit dem

Jugendportal www.ich-kann-etwas.

de. Ganz individuell beraten die

Ausbildungsberater der Handwerkskammer

Dresden. Dem Thema

widmet sich überdies das Netzwerk

„Fachkräftebedarf im Handwerk“,

 

Ansprechpartner für den

 

Landkreis Meißen:

 

Kreishandwerkerschaft

Region Meißen

 

Geschäftsführer Jens-Torsten Jacob

 

Hauptstr. 52, 01589 Riesa

 

Telefon: 03525 733963

 

Zum Tag der offenen Tür lädt die

Mittelschule Schönfeld am Sonnabend,

dem 22.01.2011, in der

Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr

recht herzlich ein.

 

Neben der Besichtigung des Schulhauses

und der modernisierten

Sporthalle haben die Schüler und

Lehrer für alle Gäste ein umfangreiches

Programm vorbereitet.

 

Die Neigungskurse stellen Ergebnisse

ihrer Arbeit vor. In den Naturwissenschaften

kann experimentiert

werden, mit den Ganztagsangeboten

kann man sich praktisch vertraut

machen und für das leibliche Wohl

wird ebenfalls gesorgt sein.

 

Eltern und Schüler können auf

diese Weise das breite Spektrum

der Angebote an der Mittelschule

Schönfeld kennen lernen. Auch

die ehemaligen Schüler sind recht

herzlich eingeladen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Backen

 

Schulleiter

 

 

Nachrichten und Informationen für Ebersbach und Umgebungamtliche Mitteilungen der Gemeinde Ebersbach mit den Ortsteilen Beiersdorf, Bieberach, Cunnersdorf,

Ebersbach, Ermendorf, Freitelsdorf, Göhra, Hohndorf, Kalkreuth, Lauterbach, Marschau, Naunhof, Reinersdorf und RödernEbersbachEbersbach

KOMMT GRATULIEREN

 

Ausgabe:

 

01/2011

 

Den Jubilaren herzliche Glückwünsche übermitteln die

Bürgermeisterin und der Gemeinderat Ebersbach.

 

Wir wünschen weiterhin Gesundheit und Wohlergehen.

 

Erscheinungstag:

 

21.01.2011

 

zum 80. Geburtstag

 

am 24.01.2011 Blütchen, Günter OT Lauterbach

 

 Am Kirschberg 13

 

am 05.02.2011 Feustel, Hermann OT Reinersdorf

Am Anger 34

 

am 14.02.2011 Graf, Christamaria OT Bieberach

 

 An der Landstr. 1

 

am 20.02.2011 Weiß, Elli OT Ebersbach

 

 An der Mart 11a

 

zum 75. Geburtstag

 

am 04.02.2011 Sicker, Günter OT Naunhof,

Alte Dorfstr. 61

 

zum 70. Geburtstag

 

am 29.01.2011 Gretschel, Annelies OT Naunhof, Schulstr. 8a

 

am 19.02.2011 Appelt, Günter OT Ebersbach,

Hauptstr. 157

 

 Zur Goldenen Hochzeit

 

 gratulieren wir recht herzlich:

 

 • am 28.01.2010

 

 dem Ehepaar Karl und Monika Roch

im Ortsteil Kalkreuth, Großenhainer Str. 39.

 

Gemeinde Ebersbach

 

Gemeinde Ebersbach

 

Beschlüsse der Gemeinde Ebersbach

 

Amtliche Bekanntmachung

 

Festsetzung der Grundsteuer für das

Kalenderjahr 2011

 

In der öffentlichen Sitzung des

Hauptausschusses und des Gemeinderates

am 14.12.2010 wurden

nachstehende Beschlüsse gefasst:

 

Hauptausschuss

 

90/12/2010

 

Niederschlagung offener Forderungen

 

 

91/12/2010

 

Entscheidungsfindung zur Vergabe

der Zuwendung Hochwasser

 

92/12/2010

 

Entscheidung über die Vergabe von

Haushaltsmitteln

 

Gemeinderat

 

93/12/2010

 

Kauf einer Fläche der „Hohndorfer

Straße“ der Gemarkung Nieder-

ebersbach

 

94/12/2010

Kauf eines Straßenflurstücks mit

Grünstreifen der Gemeindeverbindungsstraße

Kalkreuth-Bieberach

der Gemarkung Kalkreuth

 

95/12/2010

 

Kauf von Straßenflächen der

Gemeindestraßen „Am Reiherhof“,

„An der Röder“, „Am Kindergarten“,

„Wettiner Straße“ sowie

Flächen an der Kindertagesstätte in

Kalkreuth

 

96/12/2010

 

Beschluss zur überplanmäßigen

Ausgabe

 

97/12/2010

 

Entschädigungshöhen für beanspruchte

Flächen und wasserwirtschaftliche

Anlagen der Trinkwasserleitung

(Schieber, Schächte,

Hydranten)

 

Gemäß § 27 Abs. 3 Grundsteuergesetz

(GrStG) i. V. m. § 7 Abs. 3

Sächsisches Kommunalabgabengesetz

macht die Gemeinde Ebersbach

Folgendes bekannt:

 

Die Hebesätze für die Grundsteuer

A und B in der Gemeinde Ebersbach

sind gegenüber dem Vorjahr unverändert

geblieben.

 

Für diejenigen Steuerschuldner der

Grundsteuer, die für das Kalenderjahr

2011 die gleiche Grundsteuer

wie für das Kalenderjahr 2010 zu

entrichten haben und insoweit bis

zum heutigen Tage keinen anders

lauten Bescheid erhalten haben,

wird die Grundsteuer hiermit durch

öffentliche Bekanntmachung gemäß

§ 27 Abs. 3 GrStG festgesetzt.

 

Für die Steuerschuldner treten mit

dem Tage der öffentlichen Bekanntmachung

die gleichen Rechtswirkungen

ein, wie wenn ihnen an

diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid

zugegangen wäre.

 

Rechtsbehelfsbelehrung:

 

Gegen diese Festsetzung der

Grundsteuer kann innerhalb eines

Monats nach Veröffentlichung dieser

Bekanntmachung Widerspruch eingelegt

werden.

 

Der Widerspruch ist schriftlich oder

zur Niederschrift bei der Gemeinde

Ebersbach, Am Bahndamm 3,

 

01561 Ebersbach einzulegen.

 

Fehrmann

 

Bürgermeisterin

 

 

Gemeinde Ebersbach

 

Information

 

des Einwohnermeldeamtes

 

Liebe Einwohner,

 

um die Bürgernähe unserer Verwaltung

zu verbessern, haben wir seit

April 2009 für unsere Einwohner die

Sonnabendsprechzeit im Einwohnermeldeamt

eingerichtet. Leider

wurde diese Möglichkeit nur von

wenigen Bürgern genutzt.

 

In der Sitzung des Gemeinderates

am 14.12.2010 wurde über diese

Angelegenheit eingehend beraten

und entschieden, dass die zusätzliche

Sprechzeit des Einwohnermeldeamtes

sonnabends entfällt.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Öffnungszeiten:

Montag 9 – 11 Uhr

 

Dienstag 9 – 12 Uhr 13 – 18 Uhr

 

Donnerstag 13 – 15 Uhr

 

Freitag 9 – 11 Uhr

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Margot Fehrmann

 

Bürgermeisterin

 

Gemeinde Ebersbach

 

Information an alle durch das

Hochwasser betroffenen Einwohner

 

 

Am vergangenen Wochenende wurden

Sandsäcke in vielen Bereichen der

betroffenen Ortsteile verteilt bzw.

aufgeschichtet.

 

Da eine Hochwassergefahr teils immer

noch besteht bzw. sich in den Wintermonaten

durch eine Schneeschmelze

wiederholen kann, bitten wir darum,

die Sandsäcke vor Ort, auch auf Ihren

Grundstücken, zu belassen

 

Nach Ende des Frühjahrschmelzwassers

werden diese dann durch unseren

Bauhof entsorgt.

 

Fehrmann

 

Bürgermeisterin

 

 


 

Gemeinde Ebersbach

 

Gemeinde Ebersbach

 

Rödern

 

Tornado, Hochwasser, Schnee und Eis –

das Jahr 2010 war ein schwieriges Jahr

 

Weihnachten bei den Röderspatzen 2010

 

Einladung zur Gemeinderatssitzung

 

 

Sehr geehrte Einwohner,

 

zu der am

 

Donnerstag, 27. Januar 2011,

19.00 Uhr

 

im Sitzungssaal der Gemeindeverwaltung

Ebersbach stattfindenden

öffentlichen Gemeinderatssitzungen

möchte ich Sie recht herzlich

einladen.

 

Die Tagesordnung wird Ihnen ortsüblich

bekanntgegeben.

 

Fehrmann

 

Bürgermeisterin

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger der

Gemeinde Ebersbach,

 

wenn das „Neue Jahr“ auch schon

wieder drei Wochen alt ist, möchte

ich Ihnen persönlich noch alle

guten Wünsche für das Jahr 2011

übermitteln. Ich hoffe, dass sich die

Naturgewalten nicht wiederholen,

denn sie haben uns vor schwierige

Situationen gestellt. Der Tornado

am Pfingstmontag, das Hochwasser

im September und Unmengen von

Schnee im Dezember, die schon

wieder zu Hochwasser führten,

haben Vielen an Haus, Hof und

Garten Schaden zugefügt. Auch

wir als Kommune hatten Schäden

zu verzeichnen, die zum Teil schon

wieder behoben werden konnten.

Jedoch die Beseitigung der Hochwasserschäden

wird noch einige Zeit

in Anspruch nehmen.

 

Die Ereignisse haben aber auch

gezeigt, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl

und der Gedanke,

einander zu helfen, noch vorhanden

ist. Viele Einwohner haben sich

untereinander geholfen und miteinander

Schäden behoben.

 

Ein besonderer Dank gilt hier unseren

Kameraden der 10 Ortswehren, die

unermüdlich im Einsatz waren, um

vorzubeugen, zu helfen und vor noch

größeren Schäden zu schützen. Auch

die Schneeschmelze und der Regen

der letzten Woche hatten unsere

Wehren gleich wieder in Alarmbereitschaft

versetzt. Hoffen wir, dass

jetzt die Natur etwas ruhiger wird.

 

 

 

Die gute konstruktive Zusammenarbeit

zwischen Gemeinderat, Ortschaftsräten

und Verwaltung hat uns

auch im Jahr 2010 vorangebracht.

So konnten wir wieder in die Infrastruktur,

aber auch an Gebäuden

investieren. Als größte Maßnahmen

seien genannt: Der 2. Bauabschnitt

an der Mittelschule Ebersbach, der

Neubau der Brücke in Bieberach

über die „Große Röder“ in Richtung

Cunnersdorf und der Beginn des

Straßenbaus in Naunhof, der im

Jahr 2011 fertiggestellt wird. Viele

mittlere und kleinere Maßnahmen,

besonders in unseren Kindertagesstätten,

an Straßen, Parks, Spielplätzen

und anderen mehr, verbessern

das Bild unserer Gemeinde. Dabei

sind wir immer bestrebt, Fördermittel

einzusetzen, um unsere Eigenmittel

zu veredeln. Hier wird es im

Jahr 2011 schwierig werden, da die

investive Schlüsselzuweisung durch

den Freistaat Sachsen nur noch ca.

25 % des Vorjahres beträgt und wir

zur Allgemeinen Rücklage greifen

müssen. Aber ich denke, dass wir bei

einer ordentlichen Haushaltsführung

die geplanten Maßnahmen, wie den

3. und letzten Bauabschnitt an der

Mittelschule Ebersbach, den Anbau

des Gerätehauses an der Feuerwehr

in Ebersbach und die Beseitigung

der Flutschäden aus dem Septemberhochwasser,

realisieren können.

 

Durch unsere Vereine wurde auch

im Jahr 2010 in allen Ortsteilen viel

für das gute Miteinander getan. Viele

ehrenamtliche Engagierte in den verschiedensten

Bereichen bieten nicht

nur sinnvolle Freizeitgestaltung an

sondern machen unsere Gemeinde

weit über unsere Grenzen hinaus

publik. Aber auch Brauchtum und

Traditionspflege werden an die jüngere

Generation weiter gegeben, das

ist gut und wichtig und muss unbedingt

gepflegt und erhalten werden.

Ein herzliches Dankeschön an alle

ehrenamtlich Tätigen in Vereinen,

in der Seniorenbetreuung und an

diejenigen, die es „aus Spaß an der

Freude“ machen.

 

Mit dem Spruch:

 

Es sind die Augenblicke,

 

die in dieser schnelllebigen Zeit

 

unsere Gedanken ausruhen lassen.

 

Momente des Glücks,

 

die uns Schwung und Elan geben

 

für neue Herausforderungen.

 

Lichtblicke, die uns Kraft geben.

 

möchte ich Ihnen und uns Gesundheit

und Schaffenskraft wünschen,

um die gestellten Aufgaben und

Ziele zu meistern.

 

Ihre Bürgermeisterin

 

Margot Fehrmann

 

Ebersbach

 

Veranstaltungen im Monat Januar/Februar 2011

 

in der Gemeinde Ebersbach

 

Sie wissen noch nicht wohin, dann hier unsere Hinweise:

 

22.01.11 Weihnachtsbaumverbrennung

am Jugendclub in Naunhof

 

 18:00 Uhr

 

04.02.11 1. Skatturnier im Jugend- und Freizeitzentrum

Göhra e.V.

 

 18:00 Uhr

 

11.02.11 Disko im Gasthof Freund in Ebersbach

 

 20:00 Uhr

 

Möchten Sie gern wissen, welche Veranstaltungen im Jahr 2011 in der

Gemeinde Ebersbach stattfinden, dann erfahren Sie es im Veranstaltungskalender.

Diesen erhalten Sie in der Gemeindeverwaltung Ebersbach bzw.

auf unserer Homepage www.gemeinde-ebersbach.de.

 

Immer in der Adventszeit bereiten

sich einige Eltern und die Leiterin

Frau Wende auf einen besonderen

Höhepunkt vor – das Weihnachtsspiel.

Als erstes wurde nach einem

passenden Märchen gesucht, welches

von den Eltern für ihre Kinder

aufgeführt wird. An nur 4 Abenden

entstand eine tolle Aufführung

mit wundervollen Requisiten und

Kostümen von der „Frau Holle“.

 

Pünktlich nach einem gemeinsamen

Frühstück war es dann soweit: Alle

Kinder warteten voller Vorfreude,

da das Märchen wie immer noch

ein Geheimnis war. Als der Vorhang

endlich aufging, hatten alle

einschließlich Erzieherinnen und

Eltern ihre große Freude. Das Märchen

wurde natürlich sofort erraten.

Nachdem die Goldmarie und auch

die Pechmarie bei der Frau Holle

kräftig bzw. nicht so kräftig die

Betten geschüttelt hatten, sangen

alle gemeinsam „Schneeflöckchen

Weißröckchen“.

 

Unter den Kindern wuchs unterdessen

die Spannung. Wann kommt ER

endlich mit seinem großen Sack?

Der Weihnachtsmann besuchte

nun die einzelnen Gruppen und

beschenkte alle Kinder. Auch den

einen oder anderen Wunsch nahm

er mit in seine Wichtelwerkstatt, um

am Heiligen Abend alle Kinder zu

Hause zu besuchen.

 

Es war wieder ein rundherum gelungener

Tag, woran sich nicht nur die

Kinder sondern auch die Erwachsenen

lange erinnern werden.

 

Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

 

 

Ebersbach

 

Ev.-Luth. Kirche

 

Rödern

 

 

Wohngemeinschaftskonzept »näherdran«

 

mit vdek-Zukunftspreis ausgezeichnet

 

Am 17.12.2010 wurde das Wohngemeinschaftskonzept

»näherdran«

der AWO Elbe-Röder gemeinnützige

GmbH mit dem zweiten Platz beim

Zukunftspreis des Verbandes der

Ersatzkassen e. V. (vdek) ausgezeichnet.

Geschäftsführerin Claudia Grüneberg

und Projektleiter Igor Geyer

nahmen in Berlin die Anerkennung

des vdek mit einem Preisgeld von

4.500 Euro mit Stolz entgegen.

 

Die Ersatzkassengemeinschaft hatte

im Sommer dieses Jahres diesen

Zukunftspreis ausgelobt.

 

Leistungserbringer und andere

Akteure im Gesundheitswesen

waren aufgefordert, ihre Versorgungsideen

und -konzepte zur

besonderen Versorgung einer älter

werdenden Gesellschaft einzureichen.

 

 

Aus bundesweit 93 Teilnehmern hat

die Jury, besetzt mit Vertretern aus

Politik, Wissenschaft, Leistungserbringern

und Ersatzkassen, vier

Projekte nominiert.

 

Der Vorsitzende des vdek, Christian

Zahn, sagte zur Entscheidung, das

Projekt »näherdran« auszuzeichnen:

 

»Es handelt sich dabei um eine

besonders gelungene Umsetzung

eines Hauses der vierten Generation.

Sechzig Senioren leben in acht

Wohngemeinschaften. Wohnungssituation

und Tagesablauf orientieren

sich an den traditionell bekannten

häuslichen Erfahrungen. Hier überzeugte

die Jury besonders die Idee

des Gemeinschaftspartners, ein multiprofessioneller

Ansprechpartner,

 

der für alle pflegerischen, hauswirtschaftlichen

und alltäglichen

Belange zuständig ist.«

 

Projektstandort von »näherdran«

ist das AWO Pflegewohnheim

Rödern bei Radeburg. Die Pflegestufenverteilung

der Einrichtung ist

nahezu gedrittelt, bei 80 Prozent der

Bewohner besteht eingeschränkte

Alltagskompetenz. Eine klassische

Versorgung im Funktionstrennungsprinzip

war weder wirtschaftlich,

inhaltlich noch qualitativ vertretbar.

Daher machte sich ein Projektteam

auf den Weg, eine neue Form der

Versorgungskonzeption in vollstationären

Altenheimen zu entwickeln.

 

Seit Sommer 2009 entstand das

Wohngemeinschaftskonzept »näherdran

« mit dem multiprofessionellen

 

Gemeinschaftspartner als neuer Mitarbeiterform.

An die Planungsphase

von Dezember 2009 bis April 2010

schloss sich die Durchführungsphase

bis Dezember 2010 an. Diese Phase

wurde wissenschaftlich begleitet und

evaluiert. Das Projekt »näherdran«

wurde von der Heimaufsicht und von

der AOK PLUS begleitet.

 

Geschäftsführerin Claudia Grüneberg:

»Wir sehen dieses Konzept

als Ansatz einer veränderten Versorgungslandschaft

mit Möglichkeiten

über das Pflegewohnheim Rödern

hinaus und wollen an der konzeptionellen

Entwicklung in der Fachschaft

weiterarbeiten.« In diesem

Kontext lädt die AWO Elbe-Röder

gemeinnützige GmbH am 20.1.2011

zu einem Diskussionstag ein.

 

Kontakt:

 

naeherdran@awo-in-sachsen.de

 

www.awo-in-sachsen.de/naeherdran

 

www.vdek.com

 

gez. Birgit Bach,

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Sonntag, den 30. Januar 10.30 Uhr Predigtgottesdienst

 

 gleichzeitig Kindergottesdienst

 

Sonntag, den 13. Februar 10.30 Uhr Predigtgottesdienst

 

 gleichzeitig Kindergottesdienst

 

Sonntag, den 27. Februar 10.30 Uhr Predigtgottesdienst

 

 gleichzeitig Kindergottesdienst

 

Frauenkreis: 14.30 Uhr Dienstag, den 08. Februar

 

Herzlich laden wir ein zum

 

Frauenfrühstück

 

„... einmal den Alltag unterbrechen ...“

 

am Donnerstag, dem 10. Februar 2011 - 8.30 Uhr in Naunhof

 

Eingeladen sind Frauen allen Alters zu einem Vormittagsprogramm

mit gemeinsamen Frühstück. Kinder sind willkommen.

 

Sprechzeit Pfr. Seifert: dienstags 17-18 Uhr in Radeburg

 

 oder nach Vereinbarung!

 

 Telefon: 035208 349617

 

Im Namen der Kirchvorsteher und Mitarbeiter grüße ich Sie herzlich

 

Ihr Pfarrer Frank Seifert

 

 

Recycling

 

 

Hausmüllentsorgung - schwarze Tonne

 

Das Evang.-Luth. Kirchspiel

 

Bärnsdorf-Naunhof lädt herzlich ein.

 

OT Beiersdorf, Ermendorf, Hohndorf, Lauterbach, Marschau, Göhra

 

 Montag, 31.01.11 und 14.02.11

 

Gemeinde Ebersbach außer o.g. Ortsteile Montag, 24.01.11 und 07.02.11

 

OT Beiersdorf, Ermendorf, Hohndorf, Lauterbach, Marschau, Göhra

 

 Montag, 31.01.11

 

Gemeinde Ebersbach außer o.g. Ortsteile Montag, 07.02.11

 

Die erste Annahme von Grünschnitt erfolgt

 

am 23. März 2011 an den Oxydationsteichen in Ebersbach.

 

Papierentsorgung – blaue Tonne

 

23. Januar 09.00 Uhr Bärnsdorf Gottesdienst mit Abendmahl

 

 Pfarrsaal, Pfr. Brock

 

 10.30 Uhr Bärwalde Gottesdienst mit Abendmahl

 

 Pfr. Brock

 

30. Januar 09.00 Uhr Naunhof Gottesdienst, Pfr. Brock

 

 10.30 Uhr Berbisdorf Gottesdienst mit Abendmahl

 

 Gemeinderaum, Pfr. Brock

 

06. Februar 09.00 Uhr Bärnsdorf Gottesdienst mit

Kindergottesdienst, Pfarrsaal

 

 Pfr. Brock

 

 10.30 Uhr Bärwalde Gottesdienst, Pfr. Brock

 

AZV ”Gemeinschaftskläranlage Kalkreuth“

 

03522/38920

 

Störungsmeldung über Stadtentwässerung Dresden GmbH:

 

Telefon: 0351-8400866